Crowdscourcing für das Smartphone soll für mehr Privatsphäre sorgen

Es ist wirklich nichts Neues, dass viele Apps die Privatsphäre der Smartphone-Nutzer missachten. Immer wieder hört und liest man davon. Und auch die mobile-developer berichtete in den letzten Wochen immer wieder über „Spionage-Apps“. Forscher an den US-Hochschulen Carnegie Mellon (CMU) und Rutgers wollen sich dieses Problems nun annehmen und das Datenschutz-Screening , dass die meisten App-Nutzer nicht durchführen, an den Amazon-Crowdsourcing-Dienst Mechanical Turk outsourcen.

Mitarbeiter des Amazon-Crowdsourcing-Dienst Mechanical Turk sollen engagiert werden, um Apps nach Gefahren zu durchforsten. Sie sollen sich die Einstellungen der Apps durchlesen und dem Endkunden eine Einschätzung über die Gefahrenhöhe liefern. Diese Meinungen der Mitarbeiter werden dann aggregiert, um Ausreißer zu vermeiden. So braucht sich der App-Endnutzer nicht mit den Details zu beschäftigen und kann sich weitestgehend auf Bewertungen der Telemitarbeiter verlassen.

Die "Crowd" steckt hinter dem Dienst Mechanical Turk. Laut Angaben der Forscher kommt sie generell zu den gleichen Ergebnissen wie die Computerwissenschaftler. Die Forscher der Hochschulen wollen nun testen, ob die App-Nutzer auf die Warnbotschaften hören. Wenn dies der Fall ist, dürfte aus dem Forschungsprojekt bald eine kommerzielle Lösung werden.

Links:

http://www.heise.de/tr/artikel/Mit-Crowdsourcing-zu-mehr-Privatsphaere-1517104.html

http://www.ftc.gov/opa/2012/03/privacyframework.shtm


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