Windows-Kompatibilität – der Schlüssel zum Erfolg?
25.01.2012 Wilhelm Würmseer
Ryan Dahl, Entwickler von Node.js
Ruby on Rails hat den Anschluss verpasst, Node.js soll das nicht passieren: Ryan Dahl über die Wichtigkeit plattformunabhängiger Entwicklung.
Ryan Dahl, Schöpfer der JavaScript-basierten Entwicklungsumgebung Node.js, will die Fehler anderer Frameworks vermeiden und setzt dabei klar auf Plattformunabhängigkeit. Auf der derzeit in San Francisco stattfindenden NodeSummit, dem ersten Gipfeltreffen für Node.js-Entwickler, legte er seine Zukunftspläne offen und betonte besonders die Wichtigkeit des Windows-Marktes für sein Framework. Der Entwicklungsumgebung Ruby on Rails, so Dahl, habe es letzten Endes nur geschadet, dass sie sich Windows nicht erschlossen habe. Python hingegen habe den Schritt gewagt, und das sei gut gewesen so: „Um eine ernstzunehmende, große Plattform zu sein, muss man auch unter Windows laufen.“
Da rund 40 Prozent der Entwickler unter Windows-Systemen arbeiten, wäre es unvernünftig, deren Bedürfnisse und Anliegen zu ignorieren. Und es wäre unrealistisch, zu erwarten, dass diese ihre gewohnte Arbeitsumgebung einfach fallen lassen und sich auf eine neue Plattform konzentrieren. Dies bestätigte auch Gianugo Rabellino, Senior Director of Open Source Communities bei Microsoft, und sicherte dem Projekt seine Unterstützung zu. „Plattformunabhängigkeit hilft bei der Entwicklung zukunftssicherer Anwendungen.“, so Rabellino. „Auf diese Weise ist man nicht an eine bestimmte Technologie gebunden.“
Weitere Informationen zu Node.js finden Sie in unserem Überblicksartikel. Auf codekicker.de finden Sie außerdem eine Diskussion zum Thema.
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