Akamai 11.03.2017, 08:46 Uhr

State-of-the-Internet-Bericht für das vierte Quartal 2016

Akamai hat seinen State-of-the-Internet-Bericht für das vierte Quartal 2016 vorgelegt. Der Bericht enthält unter anderem Informationen zu Verbindungsgeschwindigkeiten, Breitbandverbindungen, schwerwiegenden Internetstörungen, zum Status von IPv4-Verbindungen und der Einführung von IPv6.
»Die Geschwindigkeit von Internetverbindungen weltweit befindet sich weiterhin im Aufwärtstrend, wobei insbesondere alle Metriken zu den Breitbandverbindungen einen starken jährlichen Zuwachs verzeichnen«, erklärt David Belson, Herausgeber des State-of-the-Internet-Berichts. »Als Akamai den Bericht im Jahr 2008 erstmals veröffentlichte, definierten wir 'hohe Bandbreiten' mit '5 Mbit/s und mehr' und konnten in diesem Bereich eine Verbreitungsrate von nur 16 Prozent ermitteln. Heute liegt die Verbreitungsrate von Breitbandverbindungen mit 15 Mbit/s weltweit bei 25 Prozent. Der Aufwärtstrend ist ermutigend, da Unternehmen immer umfangreichere Erlebnisse für ein wachsendes Publikum über das Internet bereitstellen. Dies unterstreicht jedoch die Anforderung an Unternehmen, diese Erlebnisse für die Vielzahl verschiedener Geräte zu optimieren, die ihre Kunden nutzen.«

Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 haben sich die durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeiten in allen untersuchten europäischen Ländern erhöht; lediglich in Russland gab es keine Veränderung zum Vorjahresquartal. In Litauen gab es mit 1,9 Prozent den geringsten Zuwachs, während Dänemark mit 29 Prozent den größten Anstieg verzeichnete.

Mit einem starken Zuwachs im Quartalsvergleich von 18 Prozent bei der durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit auf 23,6 Mbit/s konnte Norwegen seine Spitzenposition unter den im vierten Quartal 2016 untersuchten europäischen Ländern halten. 27 der 31 untersuchten Länder verfügten im vierten Quartal über durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeiten von 10 Mbit/s, im Vergleich zu 26 im vorherigen Quartal.

Im vierten Quartal 2016 wies Großbritannien mit 26,8 Mbit/s erneut die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit bei Mobilfunkverbindungen auf. Von den untersuchten Ländern und Regionen in Europa verfügten 19 bei Mobilfunkverbindungen über eine Verbindungsgeschwindigkeit von 10 Mbit/s oder mehr – im Vergleich zu 16 im dritten Quartal 2016.




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