Netzwerkarchitekturen 15.06.2017, 16:00 Uhr

Wie Fog Computing die Cloud weitertreibt

Entwicklungen wie das Internet der Dinge erfordern neue Netzwerkarchitekturen.
Der Unterschied zwischen Wolken und Nebel? Nebel tritt in Bodennähe auf, Wolken schweben weit entfernt am Himmel. Diesem Bild entsprechend hat Cisco bereits 2013 in Analogie zum Cloud Computing den Begriff Fog Computing geprägt. Damit ist aber nicht nur gemeint, dass Verarbeitungsressourcen lokal platziert sind – das gibt es schon länger. Vielmehr definiert sich Fog Computing durch seine Fähigkeit zu hybriden Verarbeitungs- und Analytikprozessen, die lokale, standortnahe, zentrale Kapa­zitäten ebenso einschließen können wie Cloud-Ressourcen.
Mit Fog Computing rücken Daten- und Rechenressourcen näher zusammen. Digital erfasste und gespeicherte Informationen werden nicht mehr vollständig im Rechenzentrum oder in der Cloud verarbeitet, sondern grundlegende Verarbeitungsschritte finden bereits an ihrem Entstehungsort beziehungsweise in dessen unmittelbarer Nähe statt. So lassen sich Effizienz-, Leistungs-, Sicherheits- und Kostenvorteile realisieren. Allerdings ist hierfür eine Standort- und Netzwerk­architektur notwendig, die sich von traditionellen Infrastrukturen unterscheidet. Fog Computing tritt nicht in Konkurrenz zur Cloud, sondern ist vielmehr eine Weiterentwicklung.

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