Neue Firefox-Version 19.06.2017, 11:39 Uhr

Richtige Balance zwischen Arbeitsspeicher und Geschwindigkeit

Generell gibt es immer mehr komplexe Webseiten. Wie Wired festgestellt hat, ist eine durchschnittliche Webseite heute fast 2,5 Megabyte groß und hat damit dieselbe Größe wie die Original-Version des Spiels Doom. Bisher war es so, dass eine in einem Firefox-Tab geöffnete, besonders komplexe Webseite alle anderen offenen Webseiten verlangsamen konnte, was nicht selten ein suboptimales Surf-Erlebnis zur Folge hatte.
Damit auch komplexe Seiten in Firefox schneller laufen, wurde die neue Browserversion so angepasst, dass er jetzt mehrere Betriebssystemprozesse zugleich ausführen kann. Was das heißt? Der alte Firefox verwendete nur einen Prozess, um alle Tabs im Browser auszuführen. Moderne Browser verteilen die Last allerdings auf mehrere unabhängige Prozesse. Dieser Aufgabe haben sich die Firefox-Entwickler Rahmen des Projekts Electrolysis (E10S) angenommen – benannt nach dem chemischen Prozess, der Wasser in seine Kernelemente spaltet.

Beim Vergleich des Speicherverbrauchs verschiedener Browser wurde festgestellt, dass Firefox weit weniger RAM in Anspruch nimmt als andere Browser unter Windows 10, MacOS und Linux. Somit lässt sich mit Firefox jetzt ausgiebig surfen, während trotzdem immer noch genügend Speicher übrig ist, um andere Anwendungen parallel auszuführen.




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