KIT 04.12.2022, 10:41 Uhr

ASPIRE soll Wettervorhersagen verbessern

Das Projekt ASPIRE vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) soll Wettervorhersagen verbessern und gleichzeitig den Rechenaufwand verringern.
Die intrinsische Vorhersagbarkeit in den Tropen besser zu nutzen und damit Vorhersagen in den mittleren Breiten verlässlicher zu machen – darauf zielt das Projekt ASPIRE.
(Quelle: Abbildung: Dr. Julian Quinting; Daten: NOAA)
Dazu werden wiederkehrende Signale im tropischen Pazifik genutzt, die einen wichtigen Einfluss auf die atmosphärische Zirkulation in Europa haben. Zudem werden im Rahmen des Projekts Modelle des Maschinellen Lernens entwickelt, die Effekte einer hohen Auflösung nachahmen.
Angesichts von Energiekrise und Klimawandel wächst die Bedeutung verlässlicher Wettervorhersagen für Zeiträume zwischen zwei Wochen und zwei Monaten. So ist es wichtig zu wissen, wo die Temperaturen in vier Wochen liegen werden, um den Heizbedarf für Gebäude abzuschätzen und die Gasspeicher entsprechend aufzufüllen. Auch gilt es, Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürren oder Überschwemmungen möglichst genau vorherzusagen, damit Behörden und Öffentlichkeit rechtzeitig Maßnahmen ergreifen können, um Schäden zu verhindern oder zu begrenzen. Mit Vorhersagen auf der genannten Zeitskala, sogenannten subsaisonalen Prognosen, befasst sich Dr. Julian Quinting vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Department Troposphärenforschung des KIT in seinem neuen Projekt ASPIRE (Advancing Subseasonal PredIctions at Reduced computational Effort).




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