Internet der Dinge 01.12.2019, 10:29 Uhr

AWS mit neuen IoT-Features

Amazon kündigt acht neue Funktionen für AWS IoT an. Darunter ein Feature zur Erstellung und Verwaltung abgesicherter Datentunnel.
Amazon hat acht neue Funktionen für AWS IoT angekündigt.
(Quelle: https://aws.amazon.com )
Bei der Auswahl der neuen Funktionen habe man sich stark an Kundenanforderungen orientiert, heißt es. Besonders das Feauture Secure Tunneling sei in der Vergangenheit verstärkt nachgefragt worden. Kunden erhalten damit die Möglichkeit, auch auf IoT-Geräte zuzugreifen, die sich hinter restriktiven Firewalls befinden, so der Anbieter.
Dazu wird ein über TLS 1.2 verschlüsselter Tunnel erstellt, mit dessen Hilfe die Daten über einen lokalen Proxy-Server verarbeitet und verschoben werden können. Zur Verwaltung des Tunnels stellt Amazon einen neuen Satz APIs bereit. Wird einer der abgesicherten Verbindungswege geöffnet, generiert das System eine spezielle Tunnel-ID sowie zwei Client-Zugriffstoken - je einen für das Gerät auf dem die Datenquelle liegt und einen für das Zielsystem. Grundsätzlich lassen sich mehrere Tunnel parallel verwenden. Verwalten kann der Nutzer diese über die AWS IoT Konsole. Hier besteht zudem die Möglichkeit, zu jedem Tunnel eine Beschreibung einzugeben.
Neben der abgesicherten Verbindung kommen unter anderem Funktionen zur Steuerung konfigurierbarer Endpunkte sowie zur Erstellung benutzerdefinierter Domains für diese Endpunkte hinzu. Außerdem hat Amazon das Feature zur benutzerdefinierten Autorisierung überarbeitet. Wer mit vielen verschiedenen IoT-Geräten arbeitet, dürfte sich über Fleet ProvisioningPrivate Business Cloud freuen. Damit lässt sich eine ganze Fülle an IoT-Geräten gleichzeitig in den AWS IoT-Core integrieren.
Ferner unterstützten AWS-IoT-Greengrass-fähige Geräte ab sofort die Bereitstellung und Verwendung von Docker-Containern. Greengrass selbst kommt zudem mit einem neuen Steam Manager daher. Damit lassen sich AnwendungenPrivate Business Cloud zur Erfassung, Verarbeitung und Exportierung von IoT-Datenströmen erstellen.
Abgerundet wird die Liste der Neuankündigungen mit der Integration von Alexa Voice Services (AVS) in die IoT-Cloud. Die Amazon Sprachassistentin kann damit zum Beispiel auch auf Geräte übertragen werden, die nur über einen sehr begrenzten lokalen Speicher verfügen.



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