Tourismusdatenbank ThüCAT 30.08.2020, 17:41 Uhr

Mehr digitale Sichtbarkeit von Thüringer Tourismusbetrieben

Thüringen will alle touristische Inhalte in einer landesweiten Tourismusdatenbank bündeln, diese in einer semantischen Struktur verknüpfen und  als Open-Data zur Verfügung stellen. Umgesetzt wird die ThüCAT von der Thüringer Tourismus GmbH (TTG).
Mit einer neuen Datenbank soll die digitale Sichtbarkeit von Thüringer Tourismusbetrieben verbessert werden.
(Quelle: www.tmwwdg.de )
Die Datenabnk soll zukünftig touristischen Betrieben und Regionen verbesserte digitale Präsentationsmöglichkeiten bieten und den Gästen stets aktuelle Informationen, die intelligent miteinander verknüpft sind – bieten.
Als Open-Data-Verwaltungstool bietet ThüCAT touristischen Unternehmen, Regionen, Städten oder auch Freizeiteinrichtungen die Möglichkeit, ihre Informationen und touristischen Inhalte in ein landesweites System einzupflegen, anstatt in eigene Contentmanagementsysteme investieren zu müssen. Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Reisepakete oder eingestellte Öffnungszeiten werden so aufbereitet, organisiert und miteinander verknüpft, dass diese als zentrale Informationsquelle von allen Akteuren genutzt werden können. Dabei ist die ontologischen Struktur das Alleinstellungsmerkmal der ThüCAT.
Ein Beispiel: Die TTG benötigt für ihre Website www.thueringen-entdecken.de Informationen zur Wartburg. Diese kann sie sich nun aus der ThüCAT holen und sie auf ihren Kanälen einbinden - Rechtefragen sowie eigene Text- und Bilderstellung entfallen. Denn das hat die Wartburg Stiftung bereits übernommen und in der ThüCAT bereitgestellt. Damit kann sie sicher sein, dass ihre touristische Destination nur mit den eigenen Informationen beworben und beschrieben wird - von Bild über Text bis zu historischen Daten oder Öffnungszeiten. Diese Datenverteilung ist unbegrenzt auf allen möglichen Ausspielungskanälen möglich – bestenfalls auch auf Buchungsportalen oder schlicht in einer Suchmaschine.
»Mit unseren Daten sind wir somit da, wo sich auch der potenzielle Gast während seiner Reiseplanung oder aber auch Reise bewegt. Damit wird die Sichtbarkeit der touristischen Betriebe – vor allem der kleinen, die nicht über die notwendigen Ressourcen etwa eines eigenen Internetauftritts verfügen – um ein Vielfaches erhöht«, so Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee.


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