Simulation 15.01.2023, 09:51 Uhr

DyssolTEC entwickelt Software für die Industrie

Ein digitaler Zwilling – was erst einmal klingt wie aus einem Science-Fiction-Film, dient in Wahrheit dazu, Produktionsprozesse zu simulieren und sie dadurch zu optimieren.
Mit der Gründung konzentrieren sich Prof. Stefan Heinrich, Sophia Rothberg, Vasyl Skorych und Christian Eichler (v.l.n.r.) auf einen mehrdimensionalen und dynamischen Ansatz.
(Quelle: www.tuhh.de)
Das Start-up DyssolTEC GmbH der Technischen Universität Hamburg hat sich dieser Technologie angenommen und eine Software zur Verbesserung von Feststoffprozessen in der chemischen, pharmazeutischen und Lebensmittelindustrie entwickelt. Damit können Hersteller von Feststoffprodukten wie Milchpulver oder Waschmittel herausfinden, an welchen Stellen sie Ressourcen einsparen und die Qualität der Produkte steigern können, ohne in die laufende Produktion eingreifen zu müssen.
Hinter der Software steht das Prinzip eines digitalen Zwillings. Darüber wird der Prozess Schritt für Schritt in einer Software, durch eine sogenannte Fließschemasimulation, abgebildet. Mit dieser Software kann beispielsweise simuliert werden, welche Auswirkungen eine Änderung der Temperatur auf das Endprodukt hätte. Das ist zeit- und ressourcensparender als direkt in den laufenden Prozess einzugreifen.




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