Global Interconnection Index 04.11.2019, 10:23 Uhr

Entwicklung des globalen Datenverkehrs

Laut der neuesten Ausgabe des Global Interconnection Index (GXI) wird die private Konnektivität an der Digital Edge jährlich durchschnittlich um 51 Prozent zunehmen und insgesamt eine Bandbreitenkapazität von mehr als 13.300 Tbit/s überschreiten.
Der jährlich von Equinix veröffentlichte Global Interconnection Index verfolgt, misst und prognostiziert die Interconnection-Bandbreite.
(Quelle: www.equinix.de )
Dies entspricht einem jährlichen Datenaustauschvolumen von 53 Zettabytes. Mit dieser Bandbreite könnte jeder einzelne Mensch auf der Welt eine komplette Staffel der TV-Serie Game of Thrones in ultrahoher Auflösung in weniger als einem Tag herunterladen. Bei der wachsenden Nachfrage nach privater Konnektivität bildet die Digitalwirtschaft in Deutschland keine Ausnahme. Nach Schätzungen des GXI wird Frankfurt, als digitale Drehscheibe Deutschlands, unter den vier wichtigsten europäischen Ballungsräumen mit 56 Prozent die größte jährliche Wachstumsrate (CAGR) verzeichnen, noch vor Amsterdam (55 Prozent), London (51 Prozent) und Paris (50 Prozent).
Gemäß dem Index bildet die Interconnection-Bandbreite – also die Kapazität für den direkten und privaten Datenaustausch zwischen wichtigen Geschäftspartnern – eine wesentliche Grundlage für das digitale Geschäft. Darüber hinaus bestätigt die Studie, dass Unternehmen wachsende Datenmengen und steigende Datenaustauschgeschwindigkeiten über immer mehr Clouds und Business-Ökosysteme hinweg bewältigen müssen, um in der digitalen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Laut einer separaten und unabhängigen Umfrage, die von Equinix unter mehr als 2.450 führenden IT-Experten weltweit durchgeführt wurde, vertritt annähernd jeder zweite (48 Prozent) der globalen IT-Entscheidungsträger die Meinung, Interconnection stelle einen entscheidenden Faktor für die digitale Transformation dar.
»Menschen, Softwares und Maschinen erstellen und konsumieren Daten immer schneller – überall dort, wo wir arbeiten, spielen und leben«, sagt Rick Villars, Research Vice President, Datacenter & Cloud, IDC. »Der signifikante Anstieg der Daten, die an diesen neuen Standorten entstehen sowie aggregiert und analysiert werden, trägt dazu bei, dass immer weniger IT in traditionellen Unternehmensrechenzentren eingesetzt wird. Unternehmen benötigen Zugang zu robusten, modernen Rechenzentren an der Digital Edge, in denen sie eine dedizierte Infrastruktur bereitstellen möchten und in denen sie sich mit der wachsenden Anzahl von Clouds, Kunden und Partnern vernetzen wollen, die ihre digitale Transformation vorantreiben.«



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