Juniper Networks Studie 26.06.2022, 10:08 Uhr

Künstliche Intelligenz in Europa nimmt weiter zu

Eine Umfrage von Juniper Networks zeigt, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen in den vergangenen Monaten stark zugenommen hat. Allerdings besteht nach wie vor ein Mangel an Fachkräften, und die Governance-Richtlinien sind nicht ausgereift.
Das Wachstum von KI/ML hat enorme Vorteile, doch es muss mehr getan werden, um mögliche negative Folgen zu bewältigen.
(Quelle: www.juniper.net)
Die diesjährige Umfrage ergab, dass Unternehmen die Phase der Proof-of-Concepts und der begrenzten Erprobung von KI weitgehend hinter sich gelassen haben und nun KI – dank der pandemiebedingten digitalen Beschleunigung und der Verbesserung der verfügbaren KI-Tools – in ihrer gesamten Organisation implementieren. Während in der Juniper Studie 2021 nur sechs Prozent der Führungskräfte von der Einführung von KI-Lösungen in ihrer Firma berichteten (und dabei technologische, fachliche und Governance-Herausforderungen anführten), gaben in diesem Jahr 63 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass sie ihre geplanten KI-Einführungsziele zumindest größtenteils erreicht haben.
Für europäische KI/ML-Führungskräfte ist Aufsicht und Kontrolle im gesamten Unternehmen eine Schlüsselkomponente für die erfolgreiche Einführung von KI. Außerdem sind 45 Prozent der Befragten in Europa der Meinung, dass mehr getan werden muss, um KI wirksam zu steuern, da sie in immer mehr Bereichen des Geschäfts- und Privatlebens eingesetzt wird. Darüber hinaus gaben 35 Prozent der Befragten in Europa an, dass die Datenverfügbarkeit die kritischste Komponente für die Einführung von KI in ihrer Branche ist, während die nordamerikanischen Befragten die Fähigkeiten der KI-Tools als die kritischste unter den Faktoren  einstuften.




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