Microsoft 12.12.2021, 11:28 Uhr

Low Code und No-Code

Auf dem Microsoft Azure Solution Summit konnten sich die Teilnehmer die Azure-Cloud informieren und Ihr Wissen dazu vertieften. Themen waren Grundlagen-Wissen, Developer-Know-how bis hin zu technischen Trainings.
Die Power Platform von Microsoft unterstützt Low Code- und No-Code-Konzepte.
(Quelle: www.microsoft.com)
Die Sessions richteten sich an ein vielfältiges Fachpublikum: Entwickler sowie IT-Experten und IT-Entscheider aller Unternehmensgrößen.
Ein Thema auf dem Summit war auch der Komplex Low Code oder No-Code. Diese Techniken ermöglichen das Entwickeln neuer Software auch für Leute, die zum Beispiel in Marketing und Vertrieb, Produktentwicklung, Fertigung oder Controlling arbeiten. Diese sogenannten Citizen Developer verstehen ihre Unternehmen und haben ganz spezielle wertvolle Fachkenntnisse. Sie sind nur eben nicht als professionelle Entwickler ausgebildet. Auf dem Azure Solution Summit ging es daher auch um die Frage, warum Software-Entwickler sich mit diesen Konzepten auch dann beschäftigen sollten, wenn sie dadurch einen Teil ihrer Aufgaben abgeben.
Bei Low Code werden neue Anwendungen fast komplett ohne Programmierung über eine Art Baukastenprinzip entwickelt. Und No-Code-Anwendungen kommen sogar ganz ohne Code aus, weil sie stattdessen spezielle Bausteine nutzen. Deshalb kann man für solche Anwendungen auch keine Erweiterungen programmieren und die Anbindung an komplexe Systeme oder Datenbanken ist nicht möglich. Doch dieser Nachteil gegenüber Low Code wird bei einfachen Services, die nur leicht überschaubare Aufgabenstellungen erfüllen sollen, durch die höhere Entwicklungs- und Auslieferungsgeschwindigkeit wieder wettgemacht.
Beide Konzepte sind eine große Chance für Unternehmen und werden durch die Power Platform von Microsoft unterstützt. Sie können mit den Anforderungen der Fachbereiche mithalten, die immer mehr neue Anwendungen benötigen. Das ist bei dem aktuellen IT-Fachkräftemangel ein großer Vorteil, denn die Antwort auf die Ebbe am Arbeitsmarkt lautet dann: Die Citizen Developer, also das dringend benötigte IT-Personal, ist schon in den Unternehmen und hoch qualifiziert. Die eigenen Mitarbeiter bringen schon fast alles mit, was sie zur Software-Entwicklung benötigen. Es fehlt allenfalls an Spezialkenntnissen für die Low-Code- und No-Code-Entwicklung oder die produktive Nutzung von Daten, die sich mit einem überschaubaren Aufwand erlangen lassen.




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