Neo4j – Graphdatenbank auf Java-Basis 30.09.2016, 09:50 Uhr

Durchgängig Java auch für Graphen

Neo4j bietet dem Entwickler eine Vielzahl von Java-APIs und damit umfassende ­Wahlfreiheit bei der Lösung einer konkreten Problemstellung.
Als Datenbank-Management-System (DBMS) für Graphen besitzt Neo4j Schnittstellen für alle in der Praxis relevanten Programmiersprachen. Bei der Implementierung des DBMS entschied sich der Hersteller Neo Technology jedoch von Anfang an für Java. Damit rückte Java, wie bereits aus dem Produktnamen der Datenbank durch die Endung 4j (gesprochen: for j) ersichtlich, als prädestinierte Technologie ins Zentrum des DBMS. Alsbald unterstützte Neo Technology den Architekturstil REST (Representational State Transfer) und für Java EE das Spring-Data-Projekt.
Das REST-Interface bietet Zugriffe per JSON-Datenschnittstelle auf einen Neoj4-Server zur Realisierung verteilter Systeme über Webservices. REST kann von Java, aber natürlich auch von jeder anderen Programmiersprache genutzt werden. Mit Spring Data Neo4j (SDN) stand schon recht frühzeitig eine Template-Schnittstelle für das im Umfeld der Java Platform Enterprise Edition (Java EE) populäre Spring-Framework zur Verfügung. Alle genannten Aspekte trugen maßgeblich zu einer schnelleren Verbreitung von Neo4j in der Anwendungsentwicklung bei.

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