Uni Ulm 07.05.2018, 08:38 Uhr

Auszeichnung für Hochleistungsnetzwerk

Mit dem Projekt bwNET100G+ hat die Universität Ulm zusammen mit den Partnern der Universität Tübingen und des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beim Deutschen Rechenzentrumspreis den zweiten Platz in der Kategorie »Ideen und Forschung rund um das Rechenzentrum« erlangt.
Prof. Stefan Wesner leitet das Kommunikations- und Informationszentrum (kiz) der Uni Ulm.
(Quelle: Elvira Eberhardt )
Die Besonderheit des Projektes bwNET100G+ ist die enge Zusammenarbeit von Forschern und Infrastrukturanbietern, wie zum Beispiel dem Kommunikations- und Informationszentrum (kiz) der Uni Ulm. So werden Innovationen aus der universitären Forschung in den Bereichen Netze und Sicherheit unter praxisnahen Bedingungen evaluiert und in den Regelbetrieb an den beteiligten Einrichtungen überführt. Dazu arbeiten Wissenschaftler von Forschungslehrstühlen und Experten aus den Rechenzentren der Universitäten Ulm, Karlsruhe und Tübingen und dem Landeshochschulnetz Baden-Württembergs BelWü gemeinsam daran, schnelle Weitverkehrsnetze mit bis zu 100 Gigabits pro Sekunde effizient nutzbar zu machen.

Neben den technischen Herausforderungen auf Netz- und Anwendungsebene mussten auch die Sicherheitskonzepte angepasst werden. Diese Sicherheitskonzepte sind auch Forschungsgegenstand des Ulmer Instituts für Verteilte Systeme unter Leitung von Professor Frank Kargl. »Unser Ziel lautet: Sicherheit bei deutlich höherer Geschwindigkeit. Wir fokussieren uns dabei besonders auf schnelle Angriffserkennungssysteme und den Schutz vor sogenannten Denial-of-Service-Angriffen. Darüber hinaus sollen Sicherheitsmechanismen durch eine Trennung von Soft- und Hardware flexibler werden und einfacher zu verwalten sein«, beschreibt Professor Frank Kargl die Sicherheitskonzepte, die in das Projekt einfließen.


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