Hackerangriffe 09.09.2018, 10:08 Uhr

Cyberkriminalität erreicht Rekordhoch

Während die Kriminalitätsrate in Deutschland auf Rekordtief sinkt, erreichen die Fälle von Cyberkriminalität einen neuen Höchstwert.
Banken und private Finanzen sind das häufigstes Angriffsziel von Hackern.
(Quelle: https://betrug.de )
Das Bundeskriminalamt erfasste 2017 insgesamt 108.000 Fälle im Bereich der digitalen Kriminalität, womit sich die Anzahl der Hackerangriffe in drei Jahren mehr als verdoppelt hat. Obwohl Experten von einer weitaus höheren Dunkelziffer ausgehen, ergaben Umfragen, dass 40 Prozent der Deutschen dennoch keine Angst vor Angriffen aus dem Netz haben.

Die anhaltende Vernetzung macht Cyberkriminalität zu einem lukrativen Geschäft. Besonders private Finanzen und Online-Banking sind für Internetkriminelle attraktive Angriffsziele. Laut der Plattform betrug.de ist das größte Problem die Unwissenheit gegenüber Cyberkriminalität. Jahr für Jahr sei zu beobachten, wie die Zahl der Delikte neue Höchstwerte erreicht und doch sind seien die wenigsten bewusst, wie akut die Gefahr aus dem Netz ist.

Die Zahl der Cyberkriminalfälle hat mittlerweile die Anzahl der jährlichen Wohnungseinbrüche erreicht. Doch obwohl viele Deutsche ihre eigenen vier Wände gegen Einbrüche sichern, schützen die wenigsten ihr digitales Zuhause in Form von Handy, Tablet, Computer und Co. Dabei braucht es oftmals nur wenige und simple Vorsichtsmaßnahmen, um sich vor Angriffen aus dem Internet zu schützen. Die Verwendung sicherer Passwörter, regelmäßige Überprüfung des eigenen Bankkontos und Aktualisierung von Software sind effektive Schutzmaßnahmen gegen die steigende Gefahr hinter dem Display. Dennoch wurden bereits mehr als 40 Prozent der Deutschen mindestens einmal Opfer von Cyberkriminellen.


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