Dell Technologies 16.03.2020, 07:14 Uhr

Global Data Protection Index 2020

Eine aktuelle Studie von Dell Technologies kommt zum Ergebnis, dass die aktuellen Datensicherheitslösungen in Unternehmen den zukünftigen Geschäftsanforderungen nicht mehr gerecht werden.
Zahlreiche Unternehmen haben Datensicherheitslösungen mehrerer Anbieter im Einsatz.
(Quelle: Dell )
Der Global Data Protection Index 2020 Snapshot ist die vierte Auflage der Studie, mit der Dell Technologies den Reifegrad von Datensicherungsstrategien misst und bewertet, wie gut Unternehmen weltweit gegen Datenverlust geschützt sind. Für die neue Studie wurden Ende 2019 weltweit 1.000 IT-Entscheider befragt.
Eine große Bedrohung für diese Daten ist die steigende Anzahl von Störereignissen wie Cyber-Attacken und Systemausfälle. Waren im Jahr 2018 noch 76 Prozent der befragten Unternehmen von solchen Ereignissen betroffen, galt das im Jahr 2019 bereits für 82 Prozent. Als besonders anfällig zeigten sich dabei Unternehmen, die Datensicherheitslösungen mehrerer Anbieter im Einsatz haben. Sie wurden etwa doppelt so oft von Vorfällen heimgesucht, die den Datenzugriff einschränken. Dennoch verfolgen immer mehr von ihnen genau diesen Ansatz. 80 Prozent der Befragten – und damit 20 Prozentpunkte mehr als noch 2016 – gaben an, Lösungen von zwei oder mehr Anbietern zu nutzen.
Die Kosten, die den Unternehmen durch diese Störereignisse entstehen, steigen mit alarmierender Geschwindigkeit. So betrugen die geschätzten jährlichen Kosten für Ausfallzeiten 2019 im Durchschnitt rund 719.000 Euro. Im Jahr 2018 lagen sie noch bei rund 467.000 Euro. Auch die geschätzten durchschnittlichen Kosten für Datenverluste gingen in die Höhe und betrugen 2019 rund 900.000 Euro. 2018 waren es noch etwa 883.000 Euro. Sprunghaft angestiegen sind diese Kosten dabei vor allem in Unternehmen, die Sicherheitslösungen von mehr als einem Anbieter im Einsatz haben. Die durch Ausfallzeiten verursachten Kosten verdoppelten sich bei ihnen nahezu, die Kosten aufgrund von Datenverlusten verfünffachten sich sogar beinahe.



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