Sicherheit 07.01.2022, 17:53 Uhr

Global Security Attitude Survey

Laut CrowdStrike Global Security Attitude Survey 2021 steigen Ransomware-Zahlungsforderungen und Erpressungsgebühren massiv an, während das Vertrauen in etablierte IT-Anbieter gesunken ist und Unternehmen bei der Erkennung von Cybersecurity-Vorfällen langsamer werden.
CrowdStrike-Umfrage zeigt sinkendes Vertrauen in traditionelle IT-Anbieter wie Microsoft.
(Quelle: www.crowdstrike.de)
»Die Studie zeichnet ein alarmierendes Bild der modernen Bedrohungslandschaft und zeigt, dass Angreifer weiterhin Schwachstellen in veralteten Technologien ausnutzen, um Unternehmen weltweit zu erpressen. Die heutige Bedrohungslage kostet Unternehmen auf der ganzen Welt Millionen von Dollar und verursacht zusätzliche Schäden«, sagte Michael Sentonas, Chief Technology Officer bei CrowdStrike. »Der zunehmend verbreitete Remote-Arbeitsplatz stellt Unternehmen vor immer größere Herausforderungen, da Legacy-Software von Anbietern wie Microsoft sich damit schwertut, in der heutigen beschleunigten digitalen Welt mitzuhalten.«
Jüngste Angriffe wie Sunburst und Kaseya haben das Thema Supply-Chain-Angriffe erneut in den Vordergrund gerückt. 68 Prozent der deutschen Befragten gaben zu, dass ihr Unternehmen das Vertrauen in etablierte Anbieter wie Microsoft verloren hat, da es immer wieder zu Sicherheitsvorfällen mit diesen ehemals vertrauenswürdigen Technologieanbietern kommt. Das Problem ist so weit verbreitet, dass laut Umfrage fast drei Viertel der deutschen Befragten (74 Prozent) bereits von einem Angriff auf die Lieferkette betroffen waren.
Die Umfragedaten deuten darauf hin, dass sich Ransomware-Angriffe weiterhin als effektiv erweisen, wobei die deutschen durchschnittlichen Ransomware-Zahlungen im Jahr 2021 um 26,6 Prozent gestiegen sind (von 1,09 Millionen US-Dollar im Jahr 2020 auf 1,38 Millionen US-Dollar im Jahr 2021).




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