BSI Lagebericht 18.11.2018, 08:11 Uhr

Unerwünschtes Crypto-Mining nimmt zu

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) stellt im aktuell vorgestellten Lagebericht 2018 fest: Die Bedrohung durch Ransomware verlagert sich Richtung Crypto-Mining.
Markus Schaffrin ist Security-Experte und Geschäftsbereichsleiter Mitgliederservices im eco–Verband.
Immer häufiger lagern Webseitenbetreiber das sogenannte Schürfen von Cryptowährungen unbemerkt an Surfer im Internet aus. Alles was es dazu bedarf, ist das Platzieren entsprechender Scripte auf einem Webserver. Daraus sind inzwischen erste Geschäftsmodelle entstanden. »Für Cyberkriminelle ist es ein lohnendes Geschäft, hoch frequentierte Webseiten mit einem Crypto-Miner zu infizieren«, sagt Markus Schaffrin, Security-Experte und Geschäftsbereichsleiter Mitgliederservices im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

Unternehmen können sich ebenso wie private Internetnutzer vor ungewolltem Crypto-Mining im Webbrowser schützen, indem sie ihre Systeme durch regelmäßige Updates aktuell halten und Antiviren-Lösungen oder Scriptblocker einsetzen. Diese sind inzwischen in der Lage, viele Crypto-Mining-Scripte zu erkennen und deren Ausführung zu verhindern.



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