Softwarearchitekturen 28.07.2019, 07:39 Uhr

Techniken für die iterative Evolution

Die Modernisierung von Altsoftware stellt viele Unternehmen vor große Probleme.
Christoph Ehlers ist Technical Lead Software Engineering beim IT-Dienstleister Consol in München.
(Quelle: Consol)
Nach Meinung des IT-Dienstleisters Consol ist die Entwicklung und Implementierung einer komplett neuen Software oft nicht der beste Weg. Als Alternative stehen Techniken zur iterativen und inkrementellen Evolution vorhandener Softwarearchitekturen zur Verfügung.

In den meisten Unternehmen findet sich in der Systemlandschaft eine Vielzahl von Altsoftware. Sie durch neue Software im Rahmen eines Big-Bang-Szenarios zu ersetzen, ist oft nicht einfach beziehungsweise immer mit erheblichen Risiken verbunden. Um diese Systeme dennoch zu modernisieren und für künftige Anforderungen fit zu machen, empfiehlt sich deshalb in den meisten Fällen ein schrittweises Vorgehen – eine iterative und inkrementelle Evolution der vorhandenen Softwarearchitektur. Dafür gibt es mehrere Verfahren.

»Modularisierung, Extraktion, Abstraktion, Abschnüren sowie Klonen und Löschen sind vielfach bewährte Techniken, um vorhandene Altsysteme schrittweise in eine moderne, zukunftssichere Softwarearchitektur zu transformieren«, erklärt Christoph Ehlers, Technical Lead Software Engineering beim IT-Dienstleister Consol in München. »Die Nutzung einer bestimmten Technik hängt aber immer von den jeweiligen Gegebenheiten und Anwendungsfällen ab. Eine generelle Empfehlung kann man nicht aussprechen, es ist immer eine Einzelfallentscheidung zu treffen.«


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