Adaptiva-Studie 25.01.2020, 12:40 Uhr

Beunruhigender Stand der Windows-10-Migration

Obwohl Microsoft den Support für Windows 7 seit Mitte Januar 2020 einstellt hat, haben laut einer Adaptiva-Befragung zu diesem Zeitpunkt erst 14 Prozent der befragten Unternehmen alle ihre Systeme auf Windows 10 migriert.
Die größten Herausforderungen bei der Bereitstellung und Pflege von Windows 10.
(Quelle: https://adaptiva.com/ )
Für die noch ausstehenden Migrationen veranschlagen die Unternehmen teilweise erhebliche Projektlaufzeiten. Nur 45 Prozent gehen davon aus, dass sie die Migrationen innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen haben, 29 Proznet rechnen mit sechs bis 12 Monaten. Und mehr als ein Viertel (27 Prozent) schätzt, dass die Migration aller Systeme auf das neue Betriebssystem über ein Jahr in Anspruch nehmen wird.
Die Notwendigkeit einer Migration wird von den Befragten nicht bezweifelt. So halten sie 89 Proznet für zwingend erforderlich, da es keinen Microsoft-Support mehr für ältere Betriebssystem-Varianten gibt. Für 72 Prozent ist eine Migration zudem aus Sicherheitsaspekten unerlässlich.  Die Studie ging auch der Frage nach, was die Unternehmen als größte Herausforderungen bei der Bereitstellung und Pflege von Windows 10 ansehen.
»Es liegt auf der Hand, dass Unternehmen ohne eine möglichst kurzfristige Migration auf Windows 10 erhebliche Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen müssen«, erklärt Géza Lauturner, Country Manager DACH bei Adaptiva. »Dennoch verlaufen die Betriebssystem-Aktualisierungen nach wie vor schleppend. Und dafür liefert unsere Studie auch den entscheidenden Grund: die fehlenden Ressourcen für einen mit klassischen Systemmanagement-Tools zeitaufwendigen und komplexen Prozess. Eine alternative Möglichkeit bieten wir mit unserem Windows-10-Accelerator-Programm.«



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