23.03.2009, 08:28 Uhr

Microsoft Search Server 2008

Um die Informationssuche in Unternehmen zu vereinfachen, stellt Microsoft mit dem Search Server 2008 ein neues Server-Tool bereit, das auf der Technologie vom Microsoft Office Sharepoint Server 2007 basiert.
Die Unternehmensdaten werden bei Suchanfragen beispielsweise über Dateifreigaben, Sharepoint-Seiten, öffentliche Exchange-Ordner oder auch Lotus-Notes-Datenspeicher eingebunden. Das Programm bietet komfortable Verwaltungsfunktionen, mit deren Hilfe Sie Statusabfragen durchführen, Inhalte verwalten oder auch Schlüsselworte und Synonyme für Suchanfragen definieren. Bei der Suche werden Sie mit „Meinten Sie?“-Hilfen unterstützt. Duplikate werden automatisiert bei Trefferergebnissen herausgefiltert, um die Suchergebnisse zu präzisieren. Aktualisierungen, die sich im Rahmen durchgeführter Suchanfragen ergeben, können zudem abonniert und über eine Benachrichtigungsfunktion weitergeleitet werden. So bleiben Sie immer über den aktuellen Stand der für Sie relevanten Unternehmensdaten informiert, ohne sich selbst den Suchfunktionen permanent selbst widmen zu müssen. Die Rückgabe der Informationen kann per RSS-Feed oder über eMails erfolgen. Die Maske für das Suchergebnis kann ebenso nach Bedarf frei konfiguriert werden, wie die Indizierungsregeln. Neben Berichtsfunktionen und unterschiedlichen Authentifizierungsmethoden bietet das Programm erweiterte Sicherheitseinstellungen an, über die Sie festlegen können, welche Mitarbeiter Zugriff auf sensible Daten erhalten sollen.
Neben der kommerziellen Programmversion bietet Microsoft mit der Express-Edition, die Sie hier herunterladen können, auch eine kostenfreie Programmvariante an. Diese ist wahlweise als 32- oder auch 64-Bit-Variante verfügbar. Der Microsoft Search Server 2008 erfordert einen Rechner mit bereits eingerichtetem Windows Server-Betriebssystem in den Versionen 2003 oder auch 2008. Auf einfachen Arbeitsplatzmaschinen ist das Server-Produkt nicht lauffähig. Die Express-Edition kann lediglich auf einem einzelnen Computer eingerichtet werden, unterstützt eine beliebige Anzahl an Web-Frontend-Servern aber nur einen Anwendungsserver. Benötigen Sie eine Topologie mit mehreren Servern, dann können Sie auf die kommerzielle Variante des Microsoft Search Server 2008 ausweichen und einhergehend damit alle Einschränkungen der Express-Edition aufheben. Mithilfe der Search Connector-Schnittstelle, die im Search Server zum Einsatz kommt und die auch von Drittherstellern genutzt werden kann, können auch systemfremde Daten bei Suchprozessen berücksichtigt werden. Search Connector sind derzeit beispielsweise bereits für IBM FileNet oder EMC Documentum verfügbar. (am)



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