Container-Virtualisierung mit Docker 11.06.2016, 09:25 Uhr

Ab in den Container

Isolierte Container mit Docker erlauben individuelle Entwicklungsumgebungen und ­erleichtern damit das Deployment.
(Quelle: Bild: Shutterstock / Alex Mit)
Ob nun virtualisierter Server, Windows-Betriebssystem auf dem Mac oder ein Ubuntu in der VirtualBox – als Entwickler kommt man früher oder später mit Virtualisierung in Kontakt. Das in der Programmiersprache Go geschriebene Docker ist ebenfalls ein Produkt zur Virtualisierung, nämlich zur sogenannten Container-Virtualisierung.
Um das Prinzip zu verstehen, soll kurz Virtualisierung im Allgemeinen vorgestellt werden. Systeme, die virtualisieren, werden als Hypervisor bezeichnet. Hypervisoren haben als Aufgabe die Abstraktion einer Schicht und werden abhängig vom Grad der Virtualisierung in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Typ-1-Hypervisoren abstrahieren direkt die Hardware, das heißt, der Hypervisor muss auch entsprechende Hardwaretreiber für die abstrahierte Hardware bereitstellen. Man spricht hier auch von Hardware-Virtualisierung. Beispiele für Typ-1-Hypervisoren sind KVM oder Xen. Typ-2-Hypervisoren setzen dagegen auf ein Betriebssystem auf und nutzen unter anderem dessen Gerätetreiber (Bild 1). Beispiele für Typ-2-Hypervisoren sind Parallels, VirtualBox oder VMware. In diesem Fall spricht man von Betriebssystem-Virtualisierung.

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