Künstliche Intelligenz 09.09.2019, 10:37 Uhr

30 zusätzliche KI-Professuren

Die Bundesregierung will Deutschland mit der Schaffung neuer KI-Lehrstühle als Forschungsstandort attraktiver machen.
Hans-Christian Pape ist Präsident der Humboldt-Stiftung.
(Quelle: Humboldt-Stiftung/Mario Wezel )
Bis 2024 sollen 30 zusätzliche Humbold-Professuren auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz eingerichtet werden. Die mit 5 Millionen Euro für experimentell und 3,5 Millionen Euro für theoretisch arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dotierte Humboldt-Professur eröffnet deutschen Hochschulen die Chance, Spitzenkräften international konkurrenzfähige Rahmenbedingungen zu bieten und ihr eigenes Profil im weltweiten Wettbewerb zu schärfen. »Bei der Forschung zur Künstlichen Intelligenz geht es um Fragen, die nicht nur technisch beantwortet werden können. Wir müssen auch die gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Dimensionen einbeziehen«, sagt Hans-Christian Pape, Präsident der Humboldt-Stiftung. Die Alexander von Humboldt-Professur soll dabei helfen, die Chancen der KI für die Zukunft umfassend zu erforschen und nutzbar zu machen.
Bislang konnten bis zu zehn Humboldt-Professuren verliehen werden. Nun können bis 2024 jährlich sechs weitere Humbold-Professuren speziell für das Gebiet der Künstlichen Intelligenz für Deutschland vergeben werden.


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