Statistisches Bundesamt 25.10.2020, 16:47 Uhr

Ausbildungsbedarf in der IT wächst

Der wachsende Bedarf an IT-Fachkräften in den Unternehmen löst auch ein zunehmendes Interesse an einer entsprechenden Ausbildung aus.
In 49 Prozent der Unternehmen mit 250 und mehr Mitarbeitern gibt es verpflichtende Fortbildungen zur IT-Sicherheit.
(Quelle: www.destatis.de )
In der Rangliste der am stärksten besetzten Ausbildungsberufe in Deutschland rückte der Fachinformatiker von Platz 20 im Jahr 2009 auf Platz 8 im vergangenen Jahr vor. Dieser Beruf hatte auch beim Abschluss von Neuverträgen den größten Zuwachs, so die Statistiker. Während die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge insgesamt 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Prozent sank, stieg sie bei den Fachinformatikern um 8,4 Prozent auf 16.210.
Die hohe Nachfrage spiegelt sich auch in den Verdienstmöglichkeiten wider: das mittlere Entgelt (Median) für vollzeitbeschäftigte Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration liegt laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit in Deutschland bei 4.236 Euro – mit den üblichen regionalen Schwankungen.
Besonderer Weiterbildungsbedarf besteht im Bereich IT-Sicherheit. Laut Statistischem Bundesamt erfolgte eine Sensibilisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten am häufigsten durch freiwillige Schulungen oder durch die Bereitstellung intern zugänglicher Informationen (49 Prozent). Knapp die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) erarbeitete vertragliche Vereinbarungen, zum Beispiel als Bestandteil von Arbeitsverträgen oder Richtlinien zur Informationssicherheit. Verpflichtende IT-Sicherheitsschulungen für die Beschäftigten fanden in jedem sechsten dieser Unternehmen (17 Prozent) statt.



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