Home-Office 25.05.2020, 09:23 Uhr

BVDW hält Gesetz für zwingend notwendig

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)  begrüßt die neuen Vorstöße von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für ein Home-Office-Gesetz.
Alexander Kiock ist Vizepräsident des BVDW.
(Quelle: www.bvdw.org )
»Die aktuelle Krise hat bewiesen, dass die Unternehmen, die bereits Vorkehrungen für Home-Office-Arbeitsplätze getroffen hatten, wesentlich schneller umschalten konnten als unvorbereitete Unternehmen«, sagt Alexander Kiock, Vizepräsident des BVDW. Home-Office hilft nicht nur im Notfall, Arbeitsplätze zu sichern, sondern auch die Flexibilität zu steigern und die Handlungsfähigkeit von Unternehmen zu gewährleisten. Ein grundsätzliches Recht auf Home-Office auch außerhalb von Krisenzeiten ist erforderlich. Arbeitnehmer und Arbeitgeber brauchen gegenseitige Rechtssicherheit per Gesetz und entsprechende Zusätze in den Arbeitsverträgen.
»Ein Recht auf Home-Office kann den Arbeitsalltag zahlreicher Menschen in Deutschland erleichtern, beispielsweise von Pendlern oder körperlich eingeschränkten Menschen, und dadurch die Produktivität von Unternehmen erhöhen«, sagt Alexander Kiock. »Am Ende können durch Home-Office alle gewinnen: Die Unternehmen, die Umwelt und die Arbeitnehmer.«
Dass der Präsenzzwang in den Jobprofilen, in denen ortsunabhängiges Arbeiten möglich wäre, inzwischen antiquiert wirkt, ist vor allem auf die digitale Transformation zurückzuführen. Denn viele Angestellte gehen Tätigkeiten nach, die mit entsprechenden digitalen Lösungen problemlos auch zu erheblichen Teilen von zu Hause aus erledigt werden könnten.



Das könnte Sie auch interessieren