Skill-Management 18.11.2022, 17:57 Uhr

Unbekanntes Potential bei Mitarbeitenden erschließen

Laut der in der DACH-Region durchgeführten Umfrage »Industriereport Fachkräftemangel 2022« wird sich der Fachkräftemangel weiter verschärfen. 72 Prozent der Firmen schaffen deswegen nur eine begrenzte Zahl an Projekten – und müssen alles darüber hinaus ablehnen.
Eine Skill-Analyse erschließt oft Potential bei Mitarbeitenden.
(Quelle: www.skilltree.at)
Studien-Herausgeber Markus Skergeth und Geschäftsführer von Skilltree sagt: »Viele Arbeitgeber haben sich dazu verleiten lassen, über die Jagd nach externen Fachkräften die internen Mitarbeiterressourcen zu übersehen. Statt die einzelnen Skills zu kennen und auch gezielt für Inhouse-Fortbildungen zu nutzen, konzentrieren sich die HR-Abteilungen nur nach außen.«
Würden Arbeitnehmer die Skills ihrer Mitarbeiter besser kennen, ließe sich das Fachkräfteproblem lindern, sagt Skilltree, denn bis zu 30 Prozent der fehlenden Skills sind bereits im Unternehmen vorhanden, ohne das es bei den Entscheidern bekannt ist.
So kennen bei den aktuellen Arbeitgebern nur 18 Prozent den kompletten Karriere-Background ihrer Mitarbeitenden – knapp 50 Prozent hingegen nicht oder nicht bei jedem Mitarbeiter. »Während in der Bewerbungsphase die Berufserfahrung noch wichtig ist, beginnt sie ab dem Start zu verschwimmen – neue Mitarbeitende werden im Onboarding eher 'eingenordet', anstatt die in vorigen Jobs gelernten Skills sinnvoll zu nutzen«, analysiert Markus Skergeth. Eine durch Software gestützte Skill-Analyse, Skilltrees bietet eine solche Lösung an, erlaubt ein Management der Ressourcen und erschließt oft Potential bei Mitarbeitenden, das den Teamleitern und Führungskräften bisher verborgen blieb.
Dem Bedarf an einer Lösung zum Skill-Management stimmt die Mehrheit der befragten Unternehmensvertreter zu: 69 Prozent sehen im Aufbau einer Fähigkeits- und Kompetenzdatenbank eine Chance, den Mangel an Fachkräften durch interne Kräfte mildern zu können. Zudem halten 30 Prozent der Befragten Einsparungen bis zu 25 Prozent bei der Personalbeschaffung für möglich, weitere 27 Prozent sogar zwischen 25 und 50 Prozent.




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