Studie von Red Hat 18.04.2021, 08:58 Uhr

Verbesserung der beruflichen Chancen

Programmierung und Softwareentwicklung sind die wichtigsten Qualifikationen zur Verbesserung der Beschäftigungschancen.
Die wichtigsten neuen Skills für die berufliche Weiterentwicklung.
(Quelle: www.redhat.com )
So lautet ein zentrales Ergebnis einer Studie von YouGov und Kantar Sifo, die Red Hat in Auftrag gegeben hat. Die Untersuchung wurde in sechs europäischen Ländern durchgeführt. In Deutschland wurden 6.000 Erwachsene zu den neuen Fähigkeiten, die sie erlernen, und zu ihren Beweggründen für die Weiterbildung befragt. Das Ergebnis: Einer von 20 Befragten hat sich für die Programmierung oder Softwareentwicklung entschieden.
Fast die Hälfte der deutschen Befragten (45 Prozent) hat bereits eine neue Qualifikation erworben oder plant dies in den nächsten Wochen. Auf die Frage nach den Beweggründen für die Weiterbildung gab fast jeder Dritte (30 Prozent) beschäftigungsbezogene Aspekte an: um eine neue Karriere zu starten, eine neue Fähigkeit für einen zukünftigen Job zu erlernen oder um den Arbeitsplatz zu sichern.
Die Ergebnisse zeigen, dass der Wunsch besteht, sich weiterzubilden. Da derzeit viele Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, können sie auch mehr Zeit für das Erlernen neuer Fähigkeiten aufwenden – etwa unter Nutzung von Online-Ressourcen.
5 Prozent der Befragten in Deutschland haben im Zuge der zunehmenden Digitalisierung mit dem Programmieren begonnen, in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen ist es sogar mehr als jeder Zehnte (15 Prozent). Für fast zwei Drittel der Befragten (59 Prozent) besteht die Motivation, sich mit Programmierung oder Softwareentwicklung zu beschäftigen, in der Weiterbildung für einen neuen Job oder eine neue Karriere. Diese Ergebnisse resultieren auch aus der Covid-19-Pandemie, die die Tech- und Digitalbranche beflügelt hat, wobei Softwareentwicklung, Engineering, Data Science und KI laut LinkedIn-Daten zu den Qualifikationen gehören, die am meisten gefragt sind.
42 Prozent der neuen Programmierer in Deutschland kommen aus einem nicht-technischen Berufsfeld, nur rund ein Viertel (23 Prozent) hat bereits zuvor in der Technik oder IT gearbeitet und 8 Prozent waren nicht berufstätig. Die große Mehrheit (78 Prozent) hat keinen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik)-Abschluss und die Hälfte der Befragten (50 Prozent) hat ein Nicht-MINT-Studium absolviert.




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