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EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) (Teil 6) 09.02.2018, 10:03 Uhr

Auftragsverarbeitung

Was bei der Auftrags(daten)verarbeitung zu beachten ist.
Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bringt neben inhaltlichen auch sprachliche Änderungen mit sich. Der Vorgang, der bisher als Auftragsdatenverarbeitung (kurz: ADV) bezeichnet wurde, nennt sich nun Auftragsverarbeitung – bleibt im Kern aber gleich.
Was genau versteht man nun unter Auftragsverarbeitung? Im Grunde sagt es der Begriff schon selbst. Hierbei erfolgt die Verarbeitung personenbezogener Daten nicht (nur) durch das Unternehmen, das die Daten der betroffenen Person erhoben hat, sondern auch durch ein anderes Unternehmen. Hierbei ist die eigentlich verantwortliche Stelle daher als Auftraggeber und der Dienstleister als Auftragnehmer anzusehen. Der Auftragnehmer fungiert sozusagen als verlängerter Arm, als ein ausführendes Organ im Auftrag der verantwortlichen Stelle. Wichtiges Element ist hierbei die Weisungsgebundenheit des Auftragnehmers.

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