Amazon Marketplace 08.06.2021, 10:46 Uhr

Augen auf bei Amazon

Was Händler bei Amazon Marketplace beachten sollten
(Quelle: Foto: Fotolia / stockpics)
Wer als Online-Händler einen eigenen Webshop betreibt, der hat diverse Vorteile, muss aber auch mit dem einen oder anderen Nachteil leben. Auf das eigene System hat man maßgeblichen Einfluss, man kann es so gestalten, anpassen und aktualisieren, wie man es selbst für richtig hält. Man muss sich aber eben auch selbst darum kümmern. Im Gegensatz dazu kann man sich als Händler zum Beispiel bei Amazon Marketplace oder ähnlichen Handelsplattformen sozusagen ins gemachte Nest setzen. Es klingt zunächst durchaus positiv, wenn man sich nicht dauernd mit den technischen Dingen auseinandersetzen muss, sondern darauf vertrauen kann, dass das System läuft und aktuell gehalten wird.
Das hat allerdings einen Pferdefuß: Nach außen, also im Verhältnis zu den eigenen Kunden und auch zu Mitbewerbern, haftet man für die juristische Korrektheit des eigenen virtuellen Marktstands, ohne bei dessen grundlegender Gestaltung entscheidend mitwirken zu können. Denn Amazon, Ebay und alle anderen Anbieter solcher Marktplätze haben natürlich die Entscheidungsbefugnis für ihre Systeme. Das hat jedoch zur Folge, dass zum Beispiel eine fehlerhafte Preisdarstellung zu Lasten aller Marktplatz-Teilnehmer geht. Wenn etwa bei Produktkategorien, welche die Angabe eines Grundpreises erfordern, eine solche fehlerhaft ist oder gänzlich fehlt, kann der einzelne Händler zwar nichts dafür, muss diesen Wettbewerbsverstoß gleichwohl verantworten.

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