BVDW-Studie 22.07.2018, 16:16 Uhr

Augmented Reality und digitale Wirtschaft

Virtual und Augmented Reality haben sich längst aus ihrer Nische heraus entwickelt und sind inzwischen fester Bestandteil der Strategien der Unternehmen aus der Digitalen Wirtschaft. Das zeigt eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft.
Die Relevanz von Virtual und Augmented Reality für Unternehmen.
(Quelle: www.bvdw.org )
Wie viele Technologien zuvor, hatten VR und AR ihre ersten großen Anwendungsgebiete im Gaming-Bereich. Inzwischen sind nicht nur die Technologien deutlich reifer, auch die Nutzungsszenarien werden zunehmend professioneller – hier vor allem im Bereich AR. Jeder zweite (49 Prozent) der in der BVDW-Studie befragten Experten bescheinigt AR ein noch größeres Potential als VR. Nur 21 Prozent sehen in VR mehr Potenzial für ihr Unternehmen. Für die übrigen 30 Prozent hält sich das Verhältnis der beiden Technologien die Waage. »Während VR noch immer sehr stark mit Entertainment-Angeboten verknüpft wird, hat AR vor allem im professionellen Einsatz schon sehr stark Einzug erhalten«, erklärt Maik Herrmann (Publicis), Vorsitzender der Fokusgruppe Virtual und Augmented Reality im BVDW. »Doch es zeichnet sich deutlich ab, dass beide Technologien in den allermeisten Unternehmen eine wichtige Rolle spielen werden.« Diese Aussage stützen auch die Untersuchungsergebnisse: 54 Prozent der befragten Marketing-Experten geben an, dass sowohl VR als auch AR für die Unternehmensstrategie 2018 relevant seien.

Die Möglichkeiten, VR- und AR-Technologien einzusetzen, sind vielfältig. Aus der BVDW-Studie geht hervor, dass jedes zweite Unternehmen VR-Filme in 360 Grad bereits nutzt (27 Prozent) oder plant zu nutzen (23 Prozent). Nur jeder fünfte Befragte (20 Prozent) gibt an, dass sein Unternehmen diese nicht nutzt und es auch nicht in Frage kommt. Realtime Information, also die klassische AR-Anwendung, durch die Informationen in Echtzeit in ein Live-Bild eingespielt werden, nutzen zwar nur 13 Prozent der Unternehmen. Allerdings geben 29 beziehungsweise 38 Prozent an, dass ein Einsatz geplant oder für das Unternehmen spannend ist.




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