Corona-Krise 04.05.2020, 08:18 Uhr

Auch die Internetwirtschaft ist betroffen

Die durch die Corona-Pandemie eingeleiteten Maßnahmen führen zu negativen Folgen für alle Wirtschaftsbereiche. Dadurch wird auch das bisherige Wachstum der Internetbranche in Deutschland gebremst.
eco-Studie:  Corona-Krise trifft auch Internetwirtschaft in Deutschland.
(Quelle: www.eco.de )
Dieser Negativ-Effekte wird aber voraussichtlich bis Ende 2022 komplett kompensiert werden können.  Zu diesem Ergebnis kommen der eco-Verband und die Unternehmensberatung Arthur D. Little in der Studie »Internetwirtschaft 2020-2025«, die alle fünf Jahre aktuelle Branchentrends und Wachstumsprognosen formuliert. Während die aktuelle Corona Krise laut Prognosen verschiedener Institute zu einem Wirtschaftseinbruch um circa 5 Prozent führt, verzeichnet auch die Internetwirtschaft von digitalen Infrastrukturen bis hin zur Applikationsebene in Anwenderbranchen einen realen Wachstumsrückgang von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
»Wir erleben aktuell wie die Corona Krise trotz partieller Einbrüche in einzelnen Branchensegmenten insgesamt zu einem Digitalisierungsschub in vielen Bereichen der Internetwirtschaft führt«, sagt eco Vorstandsvorsitzender Oliver Süme. Dies werde sich mittelfristig positiv auf viele Branchensegmente auswirken. Besonders beim Ausbau digitaler Infrastrukturen und der Implementierung digitaler Geschäftsmodelle erwarte man Katalysatoreffekte, so Süme weiter.
Tatsächlich stellt die Studie für die meisten Segmente gegenläufige Effekte fest, die sowohl negativ als auch positiv auf die Geschäftsentwicklung wirken. In Summe ergeben sich aber Muster, die dazu führen, dass sich viele Bereiche von dem kurzfristig negativen Schock rasch erholen werden – nur wenige Bereiche der Internetwirtschaft werden dauerhaft negativ von der Krise beeinträchtigt.



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