D21-Digital-Index 2017/2018 29.01.2018, 10:41 Uhr

Mobile Workspace als Wettbewerbsfaktor

Die Digitalisierung der deutschen Gesellschaft nimmt nur langsam Fahrt auf.
Deshalb sind die Unternehmen jetzt noch stärker gefordert, ihre eigene und die Zukunftsfähigkeit ihrer Mitarbeiter aktiv voranzutreiben. Das ist eines der Ergebnisse des D21-Digital-Index 2017/2018. Die Studie zeigt unter anderem, dass sich das Smartphone als eindeutig favorisiertes Endgerät quer durch alle Schichten durchgesetzt hat. Für mobile, digitale Arbeitsformen (Telearbeit) wird diese Entwicklung aber nur zögerlich genutzt.

Der so genannte Digital Workspace – also die Möglichkeit, mit vernetzten Geräten ortsunabhängig zu arbeiten – ist durchaus in den Köpfen angekommen, wie der Digital-Index belegt. So arbeitet bereits jeder Fünfte auch in virtuellen Teams, die nicht standortgebunden sind. Auch die Attraktivität mobiler Arbeitsformen steigt: Nur noch rund 20 Prozent geben an, sich dafür nicht zu interessieren. Zugleich schwindet die Sorge, durch mobiles Arbeiten in der Summe eine Mehrbelastung zu riskieren (minus 5 Prozentpunkte). Insgesamt sehen die Befragten in der Digitalisierung eindeutig einen Gewinn für ihren Beruf und insbesondere für neue Jobentwicklungen in ihrer Branche.

Dem Interesse der Mitarbeiter an mobilem Arbeiten steht derzeit noch ein relativ geringes Angebot gegenüber. Insgesamt nur 16 Prozent aller Befragten haben derzeit die Möglichkeit, Mobile Workspaces zu nutzen – auch bei reinen Bürotätigkeiten ist es weniger als ein Drittel.


Das könnte Sie auch interessieren