Freelancermap 25.10.2020, 17:16 Uhr

Positives Mindset ist gefragt

Laut jüngstem Freelancer-Barometer kommt Bewegung in die Situation auf dem Freelancer-Markt. Auch Gedankenspiele über eine Rückkehr in die Festanstellung werden dabei deutlich.
Für etwa die Hälfte der Freelancer kommt derzeit eine Festanstellung trotz Corona nicht in Frage. Etwa ein Viertel ist unentschlossen.
(Quelle: www.freelancermap.de )
Doch die Zukunft scheint Besserung zu bringen, denn die Mehrheit der Freelancer hält am üblichen Stundensatz fest oder erhöht diesen sogar und: jeder Zweite hat keine Existenzängste.
Doch auch Freelancer müssen den schwierigen Zeiten Stand halten. 56 Prozent leben derzeit unter anderem von den Ersparnissen. Nur knapp die Hälfte können ihre Ausgaben zudem noch mit Einnahmen aus Projekten decken. Außerdem müssen die Teilnehmer der Umfrage Kredite, Sofort- beziehungsweise Überbrückungshilfe, Einnahmen aus Nebenjobs sowie die Unterstützung durch Partner, Verwandte und Freunde in Anspruch nehmen.
Erstmalig stellte freelancermap auch die offene Frage nach den Top-Learnings aus den vergangenen Monaten. Die Antworten zeigen vor allem, dass das Thema finanzielle Sicherheit auf langfristige Sicht deutlich vorausschauender angegangen werden sollte. Elf Prozent der Befragten gaben an, sich künftig Rücklagen für mindestens ein Jahr beiseite zu legen. Zudem wird Remote Work beziehungsweise Home-Office zunehmend wichtiger in der Kundenzusammenarbeit. Für ihre eigene Tätigkeit haben sie zudem erkannt, dass sie sich in Zukunft weiterhin flexibler, breiter oder gar komplett neu aufstellen müssen. Optimismus sehen sieben Prozent als wichtigen Soft Skill, denn die Krise kann, laut der Freelancer-Meinungen, nur der durchstehen, der ein positives Mindset hat.



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