ITK-Branche 05.07.2020, 10:57 Uhr

Zahl der Beschäftigten stagniert

In der Bitkom-Branche wächst die Zuversicht. Für 2020 erwartet der Digitalverband Bitkom für die Branche einen Umsatzrückgang von 3,3 Prozent auf 163,5 Milliarden Euro. Im kommenden Jahr soll dies zum großen Teil wieder aufgeholt werden.
Umsatz mit ITK-Produkten und -diensten und Beschäftigungsentwicklung.
(Quelle: www.bitkom.org )
2021 wächst der Markt laut Prognose um zwei Prozent auf 166,7 Milliarden Euro. Die Beschäftigtenzahl soll 2020 konstant bei 1,2 Millionen bleiben und im Folgejahr um 20.000 Jobs ansteigen. Das berichtet Bitkom unter der Annahme, dass es nicht erneut zu einem flächendeckenden Lockdown kommt.
Im Juni beurteilten die ITK-Unternehmen ihre Geschäftslage deutlich besser als noch im April und Mai, wie Erhebungen von Bitkom und ifo Institut zeigen. Der Index stieg um 9,3 Zähler auf 11,6 Punkte. Im Durchschnitt beurteilen die Unternehmen die Geschäftslage tendenziell eher positiv. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus Lage und Erwartungen berechnet, dreht im Juni erstmals seit Februar wieder ins Plus und notiert mit 1,5 Punkten nun 11,0 Zähler höher als im Vormonat. »Für die Unternehmen der Digitalbranche hat sich die Geschäftslage den zweiten Monat in Folge verbessert. Die Hoffnungen sind groß, dass der konjunkturelle Tiefpunkt der Corona-Krise für die digitale Wirtschaft überwunden ist und der allgemeine Digitalisierungsschub die Nachfrage nach digitalen Lösungen ankurbelt«, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.
Mittelfristig stehen die Zeichen für die Digitalbranche insgesamt wieder auf Wachstum. Bitkom-Präsident Berg appelliert an jene Unternehmen, die bislang keinen Grund sahen, in die digitale Transformation zu investieren. Nach eine repräsentativen Bitkom-Studie plant nur knapp jedes vierte Unternehmen quer durch alle Branchen, in diesem Jahr in digitale Geschäftsmodelle zu investieren.


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