Trend Micro-Studie 28.02.2021, 11:46 Uhr

Cloud-Migration im Gesundheitswesen

Eine Studie von Trend Micro hat festgestellt, dass 88 Prozent der globalen Healthcare-Unternehmen ihre Cloud-Migration aufgrund der COVID-19-Pandemie beschleunigt haben.
Die Ausgaben für die Cloud-Migration bei Unternehmen im Gesundheitswesen steigen.
(Quelle: www.trendmicro.com)
Remote-Working, Kosteneinsparungen und verbesserte IT-Agilität sind die drei Hauptgründe für den Wechsel zu einer Cloud-basierten Infrastruktur. Der schnelle Umzug in die Cloud kann jedoch dazu führen, dass Unternehmen einem höheren Risiko durch Cyber-Bedrohungen ausgesetzt sind. Der Befragung zufolge sind Einrichtungen des Gesundheitswesens bei der Cloud-Migration mit einigen Herausforderungen konfrontiert.
43 Prozent gaben an, dass der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern und Know-how ein dauerhaftes Hindernis für die Integration von Sicherheitslösungen in der Cloud darstellt. Die Definition und Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien (34 Prozent), Patching und Schwachstellenmanagement (32 Prozent) sowie Fehlkonfigurationen (32 Prozent) sind wichtige Herausforderungen beim Schutz von Cloud-Workloads. 43 Prozent der Unternehmen haben seit der Migration mehr für Investitionen und externe Dienstleistungen ausgegeben, während 39 Prozent eine Zunahme bei Betriebs- und Schulungskosten zu verzeichnen haben.
»Security ist einer von mehreren Aspekten eines erfolgreichen Migrationsprojekts und kann nicht isoliert betrachtet werden. Schließlich können Sicherheitsfunktionen IT-Verantwortlichen dabei helfen, besser in der Cloud zu entwickeln«, sagt Dirk Arendt, Head of Government, Public and Healthcare bei Trend Micro Deutschland. »Die Entwicklung Cloud-nativer Anwendungen kann mithilfe der Security beschleunigt werden. Der Schlüssel dazu sind die richtigen Tools und ein Verständnis für die verwendeten Plattformen.«




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