Datenproduktivitätslücke 29.08.2021, 10:02 Uhr

Potenziale bleiben ungenutzt

Unternehmen wissen zwar ganz genau, welche Bereiche ihres Geschäfts sie mithilfe ihrer Daten optimieren wollen, allerdings fehlt den meisten der dafür benötigte Überblick über ihren gesamten Datenbestand.
Dafür sollen von Unternehmen gesammelte Daten genutzt werden.
(Quelle: www.aparavi.com)
Eine aktuelle Studie von Aparavi verdeutlicht diese Unsicherheit: Nur ein knappes Drittel der Befragten (32 Prozent) bestätigte, konkret zu wissen, wie viele Daten ihr Unternehmen sammelt, während lediglich zwei aus fünf (40 Prozent) angaben, dass ihnen bewusst ist, welche Art Daten sie erfassen.
Dementsprechend erklärten auch lediglich 20 Prozent der Studienteilnehmer, dass ihre Unternehmen aktiv mit allen vorhanden Daten arbeiten, während ein weiteres Drittel (34 Prozent) angab, sich immerhin fast alle Daten zunutze zu machen. Im Ergebnis bedeutet dies allerdings, dass nur etwas mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen nahezu das volle Potenzial ihrer Daten ausschöpft. Bei den anderen sind Daten zwar auch in großen Mengen vorhanden, aber sie sind nicht in der Lage, sie im benötigten Ausmaß zu verwenden. Diese Datenproduktivitätslücke gefährdet das Erreichen der Unternehmensziele und damit den nachhaltigen Erfolg.
Die konkreten Gründe hierfür sind vielfältig: unter den Befragten, die nicht mal einen ungefähren Überblick über die in ihren Unternehmen vorliegenden Daten haben, sieht dies fast jeder Zweite (46 Prozent) nicht als seine Aufgabe an, während für ein Viertel (25 Prozent) dieser Aufgabe keine Priorität einräumt. Darüber hinaus gab auch ein Fünftel aller Befragten (19 Prozent) jeweils an, dass es ihnen zu zeitaufwendig ist oder sie schlicht nicht wissen, wie sie sich eine Übersicht verschaffen sollen. Insbesondere von den Geschäftsführern und Entscheidern aus großen Unternehmen mit bis zu 999 Mitarbeitern wurden die beiden letzteren Punkte vermehrt als Herausforderung genannt.




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