FMCG-Markt 2020 29.08.2021, 10:00 Uhr

Umsatz-Plus von fast 30 Prozent

Vor allem seit der Corona-Pandemie hat sich das Einkaufsverhalten der Verbraucher stark verändert – und das auch im Bereich der Fast Moving Consumer Goods (FMCG). Eine Studie des Online-Probiermarkts Utry.me zeigt das Potenzial auf, das sich im Online-Handel eröffnet.
Die Eckdaten zum Markt für Fast Moving Consumer Goods (FMCG).
(Quelle: www.utry.me)
Der traditionell dem stationären Handel vorbehaltene FMCG-Markt, zu denen Waren des täglichen Bedarfs, die sich in Food und Nearfood unterteilen lassen, gezählt werden, wird zunehmend online genutzt: Zwischenzeitlich kaufen rund 24 Prozent der Deutschen diese Waren online – Tendenz steigend. Diese Entwicklung bescherte dem FMCG-Online-Handel im Jahr 2020 ein sattes Umsatz-Plus von fast 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein genauer Blick auf die Daten liefert einige interessante Erkenntnisse.
Eine Studie des Marktforschungsinstituts IfH Köln belegt, dass sich im Jahr 2020 rund 24 Prozent der Deutschen für den Online-Kauf von Lebensmitteln entschieden. Damit nimmt Deutschland im europäischen Vergleich den vierten Rang ein. Die für diese online gekauften Lebensmittel ausgegebenen Beträge steigen seit Jahren kontinuierlich: Beliefen sich die durchschnittlichen Ausgaben im Jahr 2016 noch auf 31,50 Euro, waren es im Jahr 2019 bereits 37,90 Euro. Zu dieser Zeit war von Corona noch nicht die Rede. Was also befeuert diesen Trend? Anhand der Entwicklung des im Jahr 2018 gegründeten Online-Probiermarktes Utry.me lassen sich die Gründe gut nachvollziehen.
Die Gründer André Moll und Tobias Neuburger des ersten Online-Probiermarktes, über den die Nutzer Produktneuheiten aus dem FMCG-Bereich ohne Abo oder vertragliche Bindung beziehen können, legen ohnehin großen Wert auf Interaktion mit ihrer Community. Im Rahmen einer umfangreichen Befragung konnte das Startup wichtige Erkenntnisse gewinnen. So wurde zum Beispiel gefragt, ob die Community bereits Unternehmen mit einem ähnlichen Konzept kennengelernt hätte. Die Antwort war eindeutig: 93,4 Prozent bestätigten die Einzigartigkeit dieses Ansatzes.




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