Universitätsbibliothek Weimar 10.03.2019, 17:27 Uhr

Großer Zuspruch beim Thema Open Access

Auch im vergangenen Jahr hat sich die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar als zentraler Akteur bei der Bereitstellung von Informationen präsentiert.
Studieren und Arbeiten in der Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar.
(Quelle: www.uni-weimar.de/Lukas Löffler )
Für die Nutzer gewinnt das Thema Open Access zunehmend an Bedeutung. Ablesbar ist dies insbesondere an der Steigerung der Zugriffszahlen auf das von der Bibliothek angebotene Open-Access-Portal OPUS. Diese stiegen im Vergleich zum Jahr 2017 um über 60 Prozent.
Für die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar spielen digitale Publikationen eine immer größere Rolle. Dies spiegelte sich im vergangen Jahr insbesondere in der Steigerung der Zugriffszahlen auf das von der Bibliothek angebotene Open-Access-Portal OPUS wider. Aus der Sicht des Bibliotheksdirektors Dr. Frank Simon-Ritz zeigt dies, dass das Thema »Open Access« im Jahr 2018 weiter an Bedeutung gewonnen hat. »Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler«, so Simon-Ritz, »wird es immer wichtiger, dass die Ergebnisse ihrer Forschung tatsächlich allgemein zugänglich sind. Wir erleben großen Zuspruch bei diesem Thema.« Die Zahl der Besuche auf der Plattform stieg von 17.248 im Jahr 2017 auf 28.324 im Jahr 2018. Das entspricht einer Steigerung von 64 Prozent. In ähnlicher Weise erhöhte sich die Zahl der Seitenaufrufe von 92.488 im vorletzten Jahr auf 123.566 im letzten Jahr, was einem Anstieg um 34 Prozent entspricht.
Im Jahr 2018 konnten zur Unterstützung der Open-Access-Entwicklungen von der Universitätsbibliothek Weimar sowohl vom Land Thüringen als auch von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Fördermittel für das Open-Access-Publizieren eingeworben werden. Deutliche Steigerungsraten wiesen 2018 auch die Nutzungszahlen für elektronische Dokumente auf, die von der Bibliothek bei den großen Verlagen lizenziert werden. »Im Bereich der E-Books«, so Simon-Ritz, »erheben wir die Zahl der Einzeldokumente, auf die von Angehörigen der Universität zugegriffen wurde, erst seit dem Jahr 2013. Hier hat sich die Zahl in nur sechs Jahren mehr als verzwanzigfacht, was deutlich macht, wie wichtig es für unsere Nutzerinnen und Nutzer ist, dass die Bibliothek entsprechende Angebote macht.«

Niklas Büchner
Autor(in) Niklas Büchner



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