Universität Trier 21.06.2021, 09:43 Uhr

Masterstudiengang für Zukunftstechnologien

Sprachassistenzsysteme für Smartphones, hilfreiche Chatbots für Unternehmenswebsites oder das Finden von Fake News und Hate Speech in sozialen Medien – diese Anwendungen sind nur durch die computerbasierte Verarbeitung menschlicher Sprache möglich.
Die Universität Trier erweitert ihr internationales Studienangebot mit dem neuen Master »Natural Language Processing«.
(Quelle: www.uni-trier.de)
Für solche Technologien der Zukunft braucht es Entwicklerinnen und Entwickler. Aktuell mangelt es weltweit an Fachkräften auf diesem Gebiet. Die Universität Trier hat deswegen den neuen Masterstudiengang »Natural Language Processing« entwickelt. Schon seine Bezeichnung macht die internationale Ausrichtung deutlich. »Natural Language Processing« ist international üblicher als der im Deutschen häufig verwendete Begriff Computerlinguistik.
Deutschlandweit ist es der erste Masterstudiengang mit diesem Namen. Die Universität Trier beschreitet einen neuen Weg. Künstliche Intelligenz und computerlinguistische Methoden bilden die inhaltlichen Schwerpunkte des Studiums. Studierende beschäftigen sich mit jeglicher Form der Sprache im digitalen Raum, von geschriebenen Texten, über die gesprochene Sprache bis hin zu audiovisuellen und sozialen Medien. Sie lernen Algorithmen verstehen und zu entwickeln, die Sprache analysieren, verwalten und auch generieren.
Das Wissen ist notwendig, weil die Datenmengen, die im Sekundentakt durch das Internet und in Unternehmen oder Behörden fließen, nicht mehr händisch von einzelnen Menschen überblickt und verarbeitet werden können. »Unsere Studierenden finden die technisch möglichen Antworten auf die heutigen Probleme der Gesellschaft. Es ist eine enorme Herausforderung, für die man ein umfangreiches Know-how braucht. Das vermitteln wir praxisnah in unserem Studienangebot«, erklärt Computerlinguist Prof. Dr. Achim Rettinger das Anliegen des Studiengangs.




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