Uni Saarland 25.10.2020, 16:52 Uhr

Masterstudium IT und Recht

Die Digitalisierung stellt Unternehmen, Industrie wie auch Behörden vor neue Rechtsfragen. Fachleute, die hier Antworten wissen und Lösungen finden, sind gesucht.
Professor Georg Borges ist geschäftsführender Direktor des Instituts für Rechtsinformatik an der Universität des Saarlandes.
(Quelle: www.uni-saarland.de/Iris Maurer )
An Absolventinnen und Absolventen aller Fachrichtungen, vor allem der Fächer Jura und Informatik, wendet sich der Master-Studiengang »IT und Recht« der Uni Saarland. Autonome Maschinen treffen eigene Entscheidungen, smarte Daten machen von der Produktion bis hin zum Verbraucherverhalten alles berechenbar – und so manchem Unternehmer bereiten die Risiken der neuen Möglichkeiten einen unruhigen Schlaf. Je mehr die digitale Technik unseren Alltag durchdringt, umso brennender stellen sich Rechts- und Sicherheitsfragen,
Professor Georg Borges: »Fachleute, die Know-how an der Schnittstelle von Recht und Technik mitbringen, werden händeringend gesucht. Wir sehen das am Institut für Rechtsinformatik seit Jahren schon daran, dass unsere Absolventinnen und Absolventen sofort vom Markt gefischt werden.«
Der Master-Studiengang »Informationstechnologie und Recht« bietet eine Spezialisierung in IT-Recht und Rechtsinformatik. Er vermittelt rechtliche und technische Kenntnisse und auch die Fähigkeit, diese in der Praxis anzuwenden. Mindest-Zulassungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes vierjähriges Hochschulstudium. Jura-Absolventinnen und Absolventen sowie solche nichttechnischer Studiengänge werden in einem ersten Studienabschnitt zunächst in die technischen Grundlagen eingeführt und Techniker und Informatiker erlernen die Grundlagen des Rechts.
Der Studiengang ist gebührenpflichtig. Die Studiengebühr beträgt für die Regelstudienzeit von einem Studienjahr 3.750 Euro.



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