Hamburg Open Online University 30.03.2020, 09:11 Uhr

Onlineplattform für digitale Lernformate

Mitte Februar gründete die Technische Universität Hamburg (TUHH) mit sieben weiteren Hamburger Wissenschaftsinstitutionen die Hamburg Open Online University (HOOU) gGmbH.
TUHH und sieben Hamburger Wissenschaftsinstitutionen gründen Hamburg Open Online University (HOOU).
(Quelle: www.hoou.de )
Die Kernidee der HOOU ist, dass die Hamburger Hochschulen und deren Partnerinstitutionen auf einer gemeinsamen Onlineplattform innovative digitale Lernformate entwickeln, die Studierenden und interessierter Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung stehen. Dadurch soll unter anderem die klassische Präsenzlehre der Hamburger Hochschulen bereichert und ergänzt werden.
Die TUHH ist eine von insgesamt acht Hamburger Partnerinstitutionen, die sich seit fünf Jahren für digitale Formate von wissenschaftlicher Lehre und Lernen einsetzen. Dabei sollen gesellschaftliche Fragestellungen interdisziplinär und mit Hilfe von digitalen Werkzeugen gelöst und Freiräume zum Experimentieren geschaffen werden. Für 2021 liegt der Fokus der HOOU-Projekte insbesondere auf regenerativer Energie, nachhaltiger Mobilität, umweltschonenden Materialien, internationaler Zusammenarbeit sowie Konzepten des Challenge-Based-Learnings. »Mit der Gründung der HOOU gGmbH haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Geschichte unseres Verbundprojekts erreicht. Damit wird das Konzept der HOOU gestärkt und wir können weiter wachsen«, sagt TUHH-Professor Sönke Knutzen, wissenschaftlicher Leiter der HOOU an der TUHH. Die TUHH ist aktuell mit insgesamt dreizehn Projekten vertreten.
Der Hamburger Senat hat Anfang 2015 eine Strategie Digitale Stadt beschlossen, um die Digitalisierungsprozesse der Hansestadt zu bündeln und Strukturen dafür zu schaffen. Dieses Ziel wird nun in der neu gegründeten HOOU gGmbH gemeinsam von der TUHH, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW), der HafenCity Universität (HCU), der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG), der Hochschule für Musik und Theater (HfMT), dem Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) und dem Multimediakontor Hamburg (MMKH) umgesetzt.



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