Robert Half 23.03.2019, 10:46 Uhr

Streitpunkt Arbeitszeugnis

Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, wenn ihr Arbeitsverhältnis endet.
Der Personaldienstleister Robert Half hat Tipps zum Thema Arbeitszeugnis zusammengestellt.
(Quelle: www.roberthalf.de )
Personaldienstleister Robert Half gibt dazu ein wertvolle Tipps: Wer nicht nur sehr kurz im Unternehmen beschäftigt war, sollte ein qualifiziertes Arbeitszeugnis mit folgenden Beurteilungskriterien verlangen: Auftreten und Verhalten, Arbeitsweise und Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Belastbarkeit, Führungsverhalten (bei Führungspositionen), Initiative, Kommunikationsfähigkeit, Sorgfalt, Zusammenarbeit und Teamfähigkeit.
Achten Sie auf Superlative (optimal, vollste Zufriedenheit et cetera) und darauf, dass nicht nur Ihr Engagement, sondern auch der Erfolg Ihrer Arbeit bewertet wird. Erscheint Ihnen das Zeugnis nicht angemessen, so fragen Sie zunächst höflich beim Verfasser nach. In der Regel lässt sich eine einvernehmliche Lösung finden.
Wichtig: Holen Sie sich Ihr Feedback regelmäßig im Mitarbeitergespräch ein und dokumentieren Sie darin enthaltene Beurteilungen. Bei späteren Diskussionen ums Arbeitszeugnis haben Sie dann schriftliche Nachweise Ihrer Leistungen. Nachbesserungen dürfen Sie so lange verlangen, bis das Zeugnis „der Wahrheit” entspricht. Das heißt, Sie können immer wieder nachfragen, bis das Zeugnis eine realistische Bewertung Ihrer Leistung enthält.


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