Stiftung Digitale Bildung 08.07.2020, 08:03 Uhr

Studierende entwickeln neue Lernsoftware

Die aktuelle Situation in den Schulen zeigt es: Es genügt nicht, Lehrstoff in E-Books zu verlagern oder Links zu Wissensfilmen auf Youtube zu verschicken, um von vollwertigem Unterricht in digitaler Form sprechen zu können.
Bei einem Teamworkshop sammelten die Studierenden unter anderem Ideen für die Anforderungen unterschiedlicher Nutzergruppen an die Lernsoftware.
(Quelle: www.digi-edu.org )
Deshalb haben sich bereits im vergangenen Jahr Prof. Dr. Heiner Böttger (Professur für Englischdidaktik an der Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und die vom Software-Unternehmer Jürgen Biffar gegründete Stiftung Digitale Bildung versucht, gemeinsam mit Studierenden, Lehrkräften und IT-Experten multimediale Lernwerkzeuge zu entwickeln. Die Idee hat sich mittlerweile zu einem Startup-Projekt entwickelt, an dem insbesondere Studierende der KU bei der Erstellung von Lerninhalten und didaktischen Konzepten mitwirken. Ein Prototyp der Lernsoftware Brainix wurde jetzt vorgestellt.
»Mit unseren Werkzeugen, die wir ohne kommerziellen Hintergrund entwickeln, sollen alle öffentlichen Schulen an der Digitalisierung und den daraus resultierenden Chancen für ihre Schülerinnen und Schüler teilhaben können. Unabhängig von ihrer technischen Affinität, geographischen Lage oder finanziellen Ausstattung«, betonen Böttger und Biffar. Ausgangspunkt für die Kooperation der Stiftung Digitale Bildung und der KU war ein Seminar Böttgers, in dem Studentinnen und Studenten weltweit Angebote für digitale Lernwerkzeuge und deren Eignung für den Schulunterricht bewerteten. Außerdem entwickelten sie eigene Konzepte für Lernprogramme, die auf die vorgegebenen Lehrpläne ausgerichtet sind.


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