Make with Ada 21.03.2021, 11:24 Uhr

Sieger des Programmierwettbewerbs

AdaCore hat die Gewinner des fünften jährlichen Make with Ada-Programmierwettbewerbs für Embedded-Projekte bekanntgegeben. Dieser lief vom 31. Juli 2020 bis zum 31. Januar 2021 und verzeichnete 173 Teilnehmer aus der ganzen Welt.
Dieses Projekt hat beim Make with Ada-Programmierwettbewerb den Sieg errungen.
(Quelle: www.adacore.com )
Die Teilnehmer waren aufgefordert, mit Ada und/oder SPARK als hauptsächlich eingesetzten Programmiersprachen ein Embedded-Software-Projekt zu entwerfen und umzusetzen. Sie mussten zeigen, dass ihre Systeme bestimmte Anforderungen erfüllen und auf Basis gängiger Entwicklungsmethoden implementiert wurden. Die Juroren bewerteten alle Projekte anhand der Projekt-Logs. Ausgezeichnet wurden diejenigen Projekte, welche das beste Gesamtpaket aus Stabilität und Zuverlässigkeit, Offenheit, Kollaborationsmöglichkeiten, Einfallsreichtum und Buzz-Faktor für die Community boten.
Der mit 2.000 US-Dollar dotierte erste Platz ging in diesem Jahr an Tharindu Suraj Liyanage, den Gründer und CEO des Drohnen-Start-ups SRQ, für seine dank ToF-Sensoren (Time of Flight) autonom fliegende Crazyflie. Die Drohne besitzt zwar mehrere Sensoren, kann allerdings keine Hindernisse identifizieren oder den Abstand zum Boden ermitteln. Ziel des Projektes war es, ToF-Sensoren für Distanzmessungen in die auf Ada/SPARK basierende Drohnen-Firmware zu integrieren und autonome Funktionen zu ermöglichen, etwa das selbständige Halten der Höhe. 
»Bereits seit fünf Jahren passe ich Firmware für Drohnen an«, berichtet Liyanage. »Nachdem ich von der Ada-Firmware für die Nanodrohne Crazyflie 2.0 erfahren habe, habe ich begonnen, sie auszuprobieren, und konnte die Kernfunktionen binnen weniger Wochen verstehen. Die Einfachheit der Ada-Firmware hat es mir erlaubt, eigene Funktionen umzusetzen, und dank der verfügbaren Ada-Bibliotheken konnte ich auch verschiedene Sensoren integrieren. Ich werde die Entwicklung meiner Drohnen-Firmware mit Ada fortsetzen und will sie als Open Source für alle bereitstellen, die sich dafür interessieren.«




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