Atlassian-Report 10.04.2022, 17:11 Uhr

Trends im Software Development

Softwareentwickler gehören derzeit zu den begehrtesten Fachkräften auf dem Jobmarkt. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, für ihre Softwareentwickler die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Der State of the Developer Report untersucht Trends im Software Development.
(Quelle: www.atlassian.com)
oftware Developer nehmen bei der Digitalisierung von Unternehmen eine Schlüsselrolle ein: Sie gestalten die technologische Zukunft ihres Unternehmens maßgeblich mit, ermöglichen die Entwicklung neuer Innovationen und treiben die Umstellung auf die Cloud voran. Der State of the Developer Report von Atlassian untersucht, wie es ihnen dabei ergeht, wie sie heute arbeiten und was sie benötigen, um langfristig erfolgreich und zufrieden zu sein.
In Deutschland arbeiten inzwischen mehr als die Hälfte aller Software-Development-Teams (57 Prozent) nach dem Prinzip »You built it, you run it« (YBIYRI), wobei etwa ein Drittel (34 Prozent) diesen Ansatz erst kürzlich eingeführt hat. Wie aber verändert sich die Teamstruktur durch YBIYRI? Die befragten Software Developer beobachten zwei unterschiedliche Tendenzen, je nachdem, ob das Konzept neu eingeführt oder schon länger verfolgt wird: Ist ersteres der Fall, werden vor allem neue Front-End- und Back-End-Entwickler eingestellt sowie Security Engineers, Solution Architects und Projektmanager. Ist letzteres der Fall, sind es Netzwerk, Hardware und DevOps Engineers.
Laut der Studie von Atlassian nutzt die Hälfte der deutschen Entwickler (50 Prozent) sieben verschiedene Tools oder mehr – und 58 Prozent berichten, dass ihr Team im Laufe der Zeit weitere Tools seinem Stack hinzufügt. Softwareentwickler legen vor allem Wert auf flexible und adaptive Tools, die ihre Arbeit vereinfachen, auch wenn dadurch ihre Toolchain größer wird.
Im internationalen Vergleich haben Softwareentwickler in Deutschland verhältnismäßig wenig Autonomie in ihrem Arbeitsalltag: Während global die Hälfte aller Befragten (50 Prozent) über eine hohe Autonomie verfügen, sind es in Deutschland kaum mehr als die Hälfte davon (29 Prozent).




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