Widerrufsrecht & Co. 08.02.2021, 10:26 Uhr

E-Commerce im ständigen Wandel

Der E-Commerce-Sektor befindet sich in einem stetigen Wandel.
(Quelle: Foto: Fotolia / stockpics)
Wer einen Onlineshop betreibt oder für einen solchen administrativ tätig ist, weiß sehr genau, dass es mit schöner Regelmäßigkeit nicht nur technische und „kosmetische“ Änderungen vorzunehmen gilt. Auch die juristische Seite will beachtet werden. Insbesondere der Bereich E-Commerce ist im ständigen Wandel, zumal er sehr breit gefächert ist. Einerseits existieren allgemeine Vorgaben, die von jedem Online-Händler einzuhalten sind. Andererseits gibt es darüber hinaus aber auch noch bereichsspezifische Regelungen, die mal mehr und mal weniger umfangreich ausfallen.
Ein aktuelles Beispiel für eine (Neu-) Regelung, die alle Händler trifft, ist die zum 1. Januar 2021 ausgelaufene, temporäre Mehrwertsteuerabsenkung (von 19 auf 16 beziehungsweise von 7 auf 5 Prozent). Wer also beispielsweise in seinem Shop Preise nach dem Muster xy Euro inkl. 16% MwSt. angibt, hat die Mehrwertsteuer-Prozentangabe inzwischen hoffentlich schon längst wieder auf 19 Prozent (oder 7 Prozent) geändert. Das gleiche gilt für eine entsprechende Formulierung in den eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Sowohl in der Webshop-Preisangabe als auch in der AGB-Klausel ist die Angabe eines konkreten Mehrwertsteuer-Prozentsatzes nicht erforderlich, so dass nur dazu geraten werden kann, dass eine Preisangabe eher nach folgendem Muster formuliert wird: xy Euro inkl. MwSt. So ist man auch bei zukünftigen Änderungen des Mehrwertsteuersatzes gerüstet.

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