Smart Home-Studie 04.01.2021, 10:45 Uhr

Anteil der ablehnend eingestellten Bundesbürger sinkt

Das Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research hat eine Studie zum Thema Smart Home erstellt, die das Marktpotenzial, allgemeine Einstellungen sowie die Nutzung und Nutzungsabsicht hinsichtlich verschiedener Produkt- und Personengruppen beleuchtet.
Status quo und Entwicklung von Smart Home in Deutschland.
(Quelle: www.splendid-research.com )
Die bekanntesten Hersteller profitieren von ihrer Markenpräsenz abseits von Smart Home: Panasonic (61 Prozent) und Logitech (57 Prozent) führen das Feld an. Spezialisierte Hersteller wie Ring (21 Prozent) oder Homee (6 Prozent) fallen im Vergleich deutlich ab. Philips Produktserie Hue ist besonders beliebt und bereits in elf Prozent der Haushalte zu finden.
Die Markenimageanalyse zeigt: Den deutschen Hersteller AVM-Fritz halten die mit der Marke vertrauten Personen für besonders vertrauenswürdig. Markenkenner attestieren zudem Bosch Smart Home eine besondere Produktqualität. Xiaomi kann dagegen vor allem durch ein besonderes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.
Aktuell nutzen 40 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Smart Home-fähige Anwendung. Weitere 38 Prozent zeigen sich daran interessiert und 22 Prozent lehnen eine Nutzung ab. Im Vergleich zur vergangenen Erhebung bedeutet dies sowohl eine Abnahme der nutzenden (2019: 46 Prozent) als auch der ablehnenden (2019: 26 Prozent) Personen.
Hinsichtlich der Nutzer muss zudem festgehalten werden: 18 Prozent reizen aktuell das smarte Potenzial richtig aus, indem verschiedene Anwendungen zu einem mehr oder weniger komplexen System verknüpft wurden. Im Jahr 2019 lag der Anteil dieser echten Nutzer noch bei zwölf Prozent.
Jedoch ist der Einsatz auch mit Befürchtungen verbunden: 35 Prozent der Nutzer und 40 Prozent Interessenten sorgen sich um die eigene Privatsphäre. Obwohl die Ablehner diese Sorgen teilen, sind bei 80 Prozent zusätzlich monetäre Bedenken vorhanden. Für 61 Prozent existiert ferner keinerlei Aspekt, der sie von einer zukünftigen Nutzung überzeugen könnte – 2019 lag dieser Anteil noch bei 69 Prozent.



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