Deloitte 29.08.2021, 09:54 Uhr

KI in der Musikindustrie

Musik ist eng verknüpft mit menschlichen Eigenschaften wie Kreativität und Emotionalität, trotzdem spielt Künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen, Natural Language Processing und Deep Learning in diesem Bereich eine immer wichtigere Rolle.
Ralf Esser ist Leiter Industry Insights bei Deloitte.
(Quelle: www.deloitte.com)
»Fakt ist, KI ist schon längst in der Musikbranche angekommen: Wer Musikstreamingdienste nutzt, ist schon heute vertraut mit Song-Empfehlungen, die ein Algorithmus ausgesucht hat. Doch das Potenzial der Technologie ist überraschend vielfältig«, erklärt Ralf Esser, Leiter Industry Insights bei Deloitte. »In unserem aktuellen Sector Briefing haben wir uns das Thema genauer angeschaut und Anwendungsfelder sowie entscheidende Erfolgsfaktoren für künstliche Intelligenz in der Musikindustrie identifiziert.«
Schon heute nutzen Künstler KI auch im Kreativprozess, beispielsweise können virtuelle Musiker mit Hilfe von Deep Learning selbstständig Musik erzeugen. Spannende Möglichkeiten bietet KI auch im Bereich der adaptiven Musik, also Musik die sich dem jeweiligen Kontext anpasst. So verändert sich beispielsweise der Soundtrack eines Games abhängig von Verhalten und Gesundheit der Spielfigur. Bei der Produktion kann intelligente Software, basierend auf Machine Learning, beispielsweise den Mastering-Prozess unterstützen.
Neben der Erstellung von Playlisten und relevanten Musikempfehlungen beim Streaming kann KI auch Labels bei der Suche nach neuen Hits behilflich sein, indem die unzähligen Songs, die am Tag auf Online-Plattformen hochgeladen werden, nach bestimmten Charakteristika abgesucht werden.



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