Forschungsgipfel 2019 07.04.2019, 08:06 Uhr

KI Made in Germany

Auf dem Forschungsgipfel in Berlin forderte Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, KI-Lösungen, die das europäische Wertegerüst und das deutsche Verständnis von Rechtsstaatlichkeit berücksichtigen.
Der Forschungsgipfel sucht Antworten auf die großen Fragen der Forschungs- und Innovationspolitik.
(Quelle: www.forschungsgipfel.de )
Auf dem Forschungsgipfel in Berlin, an dem rund 400 hochrangige Entscheider, Experten, Vordenker und Newcomer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutierten, forderte Helge Braun, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, KI-Lösungen, die das europäische Wertegerüst und das deutsche Verständnis von Rechtsstaatlichkeit berücksichtigen: Künstliche Intelligenz Made in Germany.
»Wir müssen unseren eigenen Weg finden, wenn wir über Algorithmen, Künstliche Intelligenz oder Datennutzung reden«, sagt Helge Braun. Es müsse möglich sein, künstliche Intelligenz in einem gesellschaftlich akzeptablen Rahmen zu verwenden: »KI Made in Germany soll in Zukunft heißen, dass wir sehr gute KI-gestützte Lösungsstrategien entwickeln, die gleichzeitig unserem europäischen Wertegerüst und dem deutschen Verständnis von Rechtsstaatlichkeit entsprechen.« Dies könne zum Markenzeichen von Deutschland und Europa werden.
Die Menschen hätten Sorge, dass sie durch künstliche Intelligenz ersetzbar werden, sagt Kanzleramtschef Braun weiter: »Es ist die Aufgabe von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik gemeinsam, Freude auf Zukunft zu vermitteln. Wir müssen den Menschen erklären, dass wir Künstliche Intelligenz so positiv nutzen können, dass sie für viele einen Mehrwert bringt.«


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