Amper 2018 02.04.2018, 19:22 Uhr

Offene Standards setzen sich durch

TerInvests zum sechsundzwanzigsten Mal in Brünn ausgetragene Amper gilt als EmbeddedWorld des Ostens: die Messe richtet sich eher an Unternehmen der Elektrotechnik. Umso interessanter ist, dass der im Halbleiterbereich wirkende Trend zur Vernetzung der Dinge in der klassischen Elektronik ankommt.
Die Messe Amper im tschechischen Brünn gilt als EmbeddedWorld des Ostens.
Offene Standards setzen sich dabei in einst hochproprietären Anwendungsfeldern durch. Taphome bietet beispielsweise eine SPS an, die auf Unix basiert und dementsprechend – in Maßen – mit beliebiger Peripherie zusammenarbeitet. Andere Unternehmen bieten IoT-Services als Dienstleistung an: die Bandbreite reicht von Kugellagerüberwachung-as-a Service bis zu mit Sensoren ausgestatteten Smart-Tastern.
Zur Vernetzung der diversen Geräte denkt der Entwickler meist an GSM. SigFox bietet für Systeme, die mit extrem geringer Bandbreite auskommen, eine Alternative. Das tschechische Unternehmen Starnet setzt derweil auf LoRA – das hauseigene Netzwerk deckt mittlerweile fast die gesamte tschechische Republik ab, und kommuniziert pro Node mit bis zu 20000 Geräten.
Als klassische Distributorenmesse - in Osteuropa kauft man im Allgemeinen nicht beim Hersteller – kamen Freunde der Messtechnik auf ihre Kosten. Neben den Transferstandards aus dem Hause TransMille gab es die auf der EmbeddedWorld seltene Gelegenheit, Geräte verschiedener Hersteller direkt nebeneinander zu vergleichen.


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